Künstliche Weihnachtsbäume mit Öko-Siegel: So erkennt man nachhaltige Alternativen

Admin User
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Ein unscharfer Innenraum mit einem Weihnachtsbaum in der Mitte, der mit Lichtern und Dekorationen geschmückt ist.

Künstliche Weihnachtsbäume mit Öko-Siegel: So erkennt man nachhaltige Alternativen

Wussten Sie, dass es auch Künstliche Weihnachtsbäume mit Umwelt-Siegel gibt?

Verbraucherzentrale informiert

  1. Dezember 2025

Mit gutem Gewissen einen Künstlichen Weihnachtsbaum kaufen – für deutsche Kundinnen und Kunden wird das immer einfacher. Seit 2024 helfen neue Zertifizierungsregeln dabei, Bäume zu erkennen, die ohne schädliche Chemikalien angebaut wurden. Jährlich werden bundesweit rund 23 bis 25 Millionen Künstliche Weihnachtsbäume verkauft, doch die meisten stammen aus Plantagen, die Pestizide und Düngemittel einsetzen.

Der Forest Stewardship Council (FSC) erweiterte Anfang 2024 seinen Waldstandard, um auch Künstliche Weihnachtsbaumkulturen abzudecken. Erstmals gelten nun strenge ökologische und soziale Kriterien für diese Betriebe in Deutschland. Bäume, die die Anforderungen erfüllen, tragen das FSC-Siegel – neben anderen Kennzeichnungen wie dem EU-Bio-Logo oder den Zeichen von Öko-Anbauverbänden.

Die aktualisierte FSC-Zertifizierung bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern eine klarere Orientierung für umweltfreundlichere Künstliche Weihnachtsbäume. Angesichts der Millionen verkaufter Künstlicher Weihnachtsbäume pro Jahr könnte der Trend zu pestizidfreien und regionalen Alternativen die Umweltbelastung verringern. Kundinnen und Kunden haben nun bessere Möglichkeiten, Künstliche Weihnachtsbäume auszuwählen, die ihren ökologischen Werten entsprechen.