„Komische Vögel“: Gesellschaftskritik zwischen Ornithologie und schwarzem Humor

„Komische Vögel“: Gesellschaftskritik zwischen Ornithologie und schwarzem Humor
"Komische Vögel" – ein Theaterstück, das mit scharfem Blick auf die Moderne provoziert
Das neue Stück Komische Vögel fordert sein Publikum mit einer schonungslosen Abrechnung mit der heutigen Gesellschaft heraus. Die Theatergruppe Lebensart bringt die Produktion im TD Berlin auf die Bühne und verbindet dabei Ornithologie mit beißender Gesellschaftskritik. Gleichzeitig thematisiert das Stück die drohenden Kürzungen im Kulturetat für 2026/2027 – zeitgenössisch wie provokant zugleich.
Im Mittelpunkt stehen drei Darstellerinnen – Vanessa Stern, Verena Unbehaun und Mira Partecke –, die in überzeichneten Alter Egos schlüpfen. Ihre Figuren tauchen ein in die skurrilen Eigenheiten der Vogelbeobachtungsszene, karikieren die sogenannte "Birding-Blase" und die kuriosen Antriebe jener, die sich leidenschaftlich mit gefiederten Kreaturen beschäftigen. Die Bühne wirkt improvisiert: ausgeklappte fünfstufige Leitern und Tarnnetze verstärken die absurde, schräg-charmante Atmosphäre.
Komische Vögel hinterlässt Eindruck, indem es Ornithologie mit schwarzem Humor und politischer Kritik vermischt. Die Inszenierung verbindet geistreiche Absurdität mit historischen Anspielungen und wirft so einen unerwarteten Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen. Wer die kommenden Vorstellungen besucht, darf sich auf ein Stück freuen, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt wie unterhält.

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