15 April 2026, 18:03

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Aktivitätsbereiche"

Ein umzäunter Stadtplatz-Spielplatz mit mehreren Schildern an der Umzäunung, umgeben von Bäumen, Laternen, Gebäuden mit Fenstern und einem sichtbaren Himmel, mit verstreuten Spielplatz-Objekten.

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in "Aktivitätsbereiche"

Ein Plan zur Umbenennung von Spielplätzen in Köln hat unter Anwohnern und Politikern eine Debatte ausgelöst. Bürgermeisterin Henriette Reker sprach sich gegen den Vorschlag aus und bezeichnete ihn als unnötig. Der Stadtrat wird sich nun am 4. September mit der Angelegenheit befassen.

Die Idee, die Beschilderung von Spielplätzen in "Spiel- und Aktivitätsbereiche" zu ändern, war bereits vor zwei Jahren beschlossen worden. Der Jugendhilfeausschuss stimmte einstimmig für die neue Bezeichnung. Befürworter argumentieren, dass der Begriff "Spielplatz" Jugendliche nicht einschließe, während die aktualisierte Formulierung alle Altersgruppen abdecke.

Kritiker, darunter Kristof Kien, der Chefredakteur einer lokalen Website, hinterfragen die Notwendigkeit der Umbenennung. Trotz der Kritik hält die Stadtverwaltung an der Auffassung fest, dass die neue Bezeichnung den Zweck der Flächen besser widerspiegele. Reker jedoch möchte, dass der Stadtrat die endgültige Entscheidung trifft.

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Die anstehende Debatte im Rat wird zeigen, ob die Umbenennung umgesetzt wird. Bei einer Zustimmung würden in ganz Köln die Schilder auf "Spiel- und Aktivitätsbereiche" aktualisiert. Die Entscheidung wird beeinflussen, wie öffentliche Flächen in der Stadt offiziell beschrieben werden.

Quelle