07 May 2026, 08:02

Kempen baut innovativen Familiensportpark mit ökologischen Lösungen

Ansicht des Olympiagel├Ąndes von einem Hügel aus, mit einem Teich im Vordergrund, umgeben von Gras, B├Ąumen und gelben Blüten, sowie Geb├Ąuden und Masten im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Kempen baut innovativen Familiensportpark mit ökologischen Lösungen

In Kempen entsteht ein moderner Familiensportpark, der den Bürgerinnen und Bürgern einen neuen Raum für Freizeit und Aktivitäten bieten soll. Das Projekt wird schrittweise umgesetzt, wobei die erste Bauphase bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll. Die Stadt hat eng mit Schulen, Sportvereinen und lokalen Initiativen zusammengearbeitet, um die Pläne zu gestalten.

In der ersten Phase entstehen ein Naturrasen-Spielfeld, ein Kunstrasenplatz sowie begleitende Gebäude. Umkleidekabinen und Lagerräume werden errichtet, ergänzt durch Lärmschutzwälle, um Störungen zu minimieren. Der bei den Erdarbeiten anfallende Aushub wird für diese Wälle wiederverwendet, was Abfall reduziert.

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Um den Baustellenverkehr zu steuern, wurde eine befestigte Umleitungsstrecke angelegt. Diese verhindert Staubentwicklung und ermöglicht Schwerlastfahrzeugen eine sichere Passage. Gleichzeitig werden unter dem künftigen Rasenspielfeld Entwässerungskanäle verlegt, um Regenwasser effizient abzuleiten.

Die städtischen Werke Kempen verlegen zudem die notwendigen Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Fernwärme. Diese sollen die neuen Gebäude versorgen und deren reibungslosen Betrieb gewährleisten. In späteren Phasen folgen öffentliche Angebote wie ein Skatepark, Sitzgelegenheiten und Spielbereiche.

Der Sportpark wird außerdem durch Fuß- und Radwege an wichtige Standorte angebunden. Diese Verbindungen führen zum Schulcampus und in nahegelegene Wohngebiete, sodass die Anlage für alle leicht erreichbar ist.

Die Kosten für die erste Bauphase belaufen sich auf rund 12 Millionen Euro. Nach Fertigstellung wird der Sportpark sowohl organisierten Sport als auch informelle Freizeitaktivitäten ermöglichen. Die Stadt strebt einen flexiblen Raum an, der den Bedürfnissen verschiedener Nutzergruppen gerecht wird.

Quelle