Karim Adeyemi nach illegalem Waffenkauf in der Kritik – wie reagiert Borussia Dortmund?

Karim Adeyemi nach illegalem Waffenkauf in der Kritik – wie reagiert Borussia Dortmund?
Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi gerät nach illegalem Waffenkauf in die Kritik
Karim Adeyemi, Angreifer von Borussia Dortmund, steht nach einem eingestandenen illegalen Waffenkauf Anfang dieses Jahres in der Kritik. Der Vorfall löste eine öffentliche Debatte aus, führte zu einer Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit für den Spieler. Unterdessen haben Vereinsvertreter die Angelegenheit aufgegriffen und betont, sie sei nun abgeschlossen.
Der Skandal nahm seinen Lauf, als Adeyemi Anfang 2024 online eine sogenannte „Mystery-Box“ bestellte – ohne zu ahnen, dass diese verbotene Gegenstände enthielt. Später bezeichnete er den Kauf als „riesigen Fehler“ und übernahm die Verantwortung. Trotz des Rückschlags kehrte er bereits im Oktober 2023 in die deutsche Nationalmannschaft zurück und bestritt ein entscheidendes WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei.
Sebastian Kehl, Sportdirektor von Borussia Dortmund, bestätigte, dass der Verein mit Adeyemi über den Vorfall gesprochen habe. Er wies einen Bericht zurück, der die Glaubwürdigkeit des Spielers infrage stellte, und erklärte die Sache für erledigt. Auch Cheftrainer Niko Kovač relativierte mögliche Auswirkungen auf teaminterne Entscheidungen und betonte, dass Adeyemis Nicht-Berücksichtigung beim Spiel gegen den VfB Stuttgart rein taktische Gründe hatte.
Der ehemalige Liverpool-Mittelfeldspieler Dietmar Hamann äußerte sich ebenfalls und riet Adeyemi, sich auf den Fußball zu konzentrieren und volle Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.
Adeyemi hat die Konsequenzen bereits gespürt: Eine Geldstrafe und Sozialstunden wurden verhängt. Der Verein hat die Angelegenheit ad acta gelegt, die Verantwortlichen betrachten sie als abgeschlossen. Für den Stürmer steht nun im Vordergrund, wieder an Form zu gewinnen und auf dem Platz zu überzeugen.