Köln verhängt Haushaltskürzungen aufgrund einer Budgetlücke von 582 Millionen Euro

Admin User
2 Min.
Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Köln hebt Haushaltskürzungen auf - Köln verhängt Haushaltskürzungen aufgrund einer Budgetlücke von 582 Millionen Euro

Köln, Deutschlands viertgrößte Stadt, kämpft mit einer schweren Haushaltskrise. Die Stadt hat aufgrund eines massiven Haushaltsdefizits einen sofortigen Ausgabenstopp verhängt, das bis 2025 voraussichtlich auf 582 Millionen Euro anwachsen wird. Die Grünen, die stärkste Fraktion im Stadtrat, unterstützen diese Maßnahme. Das Defizit hat sich um 182,5 Millionen Euro stärker verschärft als zunächst prognostiziert. Der neu gewählte Oberbürgermeister Torsten Burmester bezeichnete die Lage als dramatisch und rief zu einem gemeinsamen Kraftakt auf, um die Krise zu bewältigen. Der Ausgabenstopp trat sofort in Kraft und gilt bis Jahresende – nur zwingend notwendige oder gesetzlich vorgeschriebene Ausgaben sind davon ausgenommen. Hauptursachen für das Defizit sind stark gestiegene Kosten im Sozialbereich und in der Jugendhilfe sowie stagnierende Gewerbesteuereinnahmen. Die Grünen schlagen vor, während des Stoppes soziale und ökologische Projekte priorisiert fortzuführen. Damit sollen unverzichtbare Leistungen aufrechterhalten und weniger dringende Ausgaben verschoben werden. Für 2025 wird das Haushaltsdefizit Kölns nun auf rund 582 Millionen Euro geschätzt. Um die Krise zu bewältigen, gilt bis Ende des Jahres ein strikter Ausgabenstopp. Die Grünen als stärkste Fraktion stehen hinter dieser Entscheidung und setzen sich dafür ein, in dieser schwierigen Phase die wichtigsten Leistungen zu sichern.