Kaarst tritt globaler Friedensbewegung gegen Atomwaffen bei
Kaarst hat sich der weltweiten Bewegung gegen Atomwaffen angeschlossen. Die Stadt ist nun Teil des Netzwerks „Bürgermeister für den Frieden“, einer Initiative, die 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima ins Leben gerufen wurde. Bürgermeisterin Ursula Baum unterstützt deren Ziel, Frieden und Abrüstung zu fördern.
Das „Bürgermeister für den Frieden“-Netzwerk umfasst mittlerweile über 8.100 Städte weltweit. Mehr als 830 davon liegen in Deutschland – darunter auch Kaarst. Die Initiative erinnert an das Jubiläum eines Urteils des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 1996, in dem festgestellt wurde, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstößt.
Baum betont die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders, besonders angesichts andauernder Konflikte wie des Krieges in der Ukraine. Sie zeigte sich erfreut, dass sich so viele Städte für diese Sache vereinen. Mit Kaarsts Beitritt wächst die globale Anstrengung, Atomwaffen abzuschaffen. Die Initiative setzt sich weiterhin für Frieden und die Ächtung solcher Waffen ein – ihre Mitglieder reichen mittlerweile von tausenden Städten weltweit, darunter viele in Deutschland.
