Jugendgewalt in Deutschland löst politischen Streit über Lösungen aus

Admin User
2 Min.
Ein Collage-Bild mit mehreren Fotos einer Gruppe von Kindern und Text.

Etwas hat sich verändert - Jugendgewalt in Deutschland löst politischen Streit über Lösungen aus

Jugendgewalt in Deutschland entfacht politische Debatte Die Universität zu Köln verzeichnet eine Zunahme gewalttätiger Tendenzen unter Jugendlichen – besonders bei Mädchen und Wiederholungstätern. Christina Kampmann (SPD) führt dies auf familiäre Belastungen und eine gestiegene häusliche Gewalt gegen Kinder zurück. Die Parteien schlagen unterschiedliche Lösungsansätze vor, darunter "Bootcamps" und "letzte-Chance-Programme", während die SPD für eine bessere Finanzierung der Jugendhilfe plädiert. Die SPD lehnt eine Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters ab und setzt stattdessen auf die Stärkung von Schulen und Jugendeinrichtungen. Kampmann betonte: "Wir müssen unsere Jugendhilfe und Schulen stärken, um die Ursachen von Gewalt zu bekämpfen." Die FDP schlägt "Bootcamps" und "letzte-Chance-Programme" für jugendliche Straftäter vor. Marcel Hafke regt an, auch Eltern in die Verantwortung zu nehmen. Er erklärte: "Wir brauchen härtere Maßnahmen, um Wiederholungstäter abzuschrecken und unsere Gemeinschaften zu schützen." Die CDU unter Innenminister Herbert Reul plädiert dafür, das Strafrecht bereits auf 12- oder 13-Jährige anzuwenden. Reul sagte: "Wir müssen über eine Anpassung des Strafmündigkeitsalters nachdenken, um der wachsenden Jugendgewalt zu begegnen." Thomas Röckemann (AfD) wirft der Landesregierung vor, die Kontrolle über die Jugendkriminalität verloren zu haben, und verweist auf einen überproportionalen Anteil schwerer jugendlicher Straftäter mit Migrationshintergrund. Initiativen wie "Miteinander stark sicher – gemeinsam für eine gewaltfreie Schule" und das Programm "Kurve kriegen" zielen darauf ab, Gewalt an Schulen zu reduzieren und Wiederholungstätern zu helfen. Während die Parteien über den besten Weg streiten, bleibt das Ziel: den Schutz junger Menschen und die Schaffung sicherer Gemeinschaften.