Jugendforum in Essen: 25 junge Stimmen fordern mehr Gehör für ihre Anliegen

Admin User
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Schüler in Schuluniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem Dach, das mit Ballons geschmückt ist.

Jugendforum in Essen: 25 junge Stimmen fordern mehr Gehör für ihre Anliegen

Jugendforum im Essener Rathaus: 25 Kinder und Jugendliche bringen ihre Anliegen vor

Am 16. Dezember 2025 fand im Essener Rathaus ein Forum statt, bei dem 25 Kinder und Jugendliche ihre Sorgen und Wünsche mit lokalen Verantwortungsträgern teilten. An der Veranstaltung nahmen junge Teilnehmende der Akademie für Bildung und Soziales sowie Vertreter der Stadtverwaltung teil, darunter Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Bezirksbürgermeister Christian Moschyk (Stadtbezirk I) und Klaus Hagen (Stadtbezirk VI). Das Forum sollte die politische Teilhabe von Jugendlichen fördern und bot den Schülerinnen und Schülern eine direkte Plattform, um über Themen zu sprechen, die ihren Alltag prägen.

Die Gruppe setzte sich aus zwölf Jugendlichen aus der Essener Innenstadt sowie weiteren Teilnehmenden aus Altenessen zusammen. Die jungen Menschen aus dem Stadtzentrum brachten vor allem Probleme in den Bereichen Schulen, Sauberkeit im öffentlichen Raum, Sicherheit und ÖPNV zur Sprache. Die Altenessener hingegen wiesen auf die Zustände örtlicher Spielplätze hin – darunter das seit Langem ungelöste Problem des „matschigen Weges“ in der Nähe des Parkplatzes am Alleecenter.

Oberbürgermeister Kufen eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und stellte sich anschließend den Fragen der Jugendlichen. Die Schülerinnen und Schüler erkundigten sich nach seinen Aufgaben, den Entscheidungsprozessen in der Stadtpolitik und möglichen Lösungsansätzen für ihre Anliegen. Sylvia Taron vom Jugendamt Essen begleitete die jungen Teilnehmenden und unterstützte sie bei der Präsentation ihrer Ideen. Die Diskussionen reichten von Bildungsfragen und Infrastruktur bis hin zu allgemeinen Lebensbedingungen in der Stadt. Die Organisatoren zogen später eine positive Bilanz: Das Forum habe die Bildungsförderung gestärkt und das bürgerschaftliche Engagement von Jugendlichen gefördert.

Zum Abschluss wurden Pläne bekannt gegeben, ähnliche Formate im Rahmen der Essener Kinder- und Jugenddienste auszubauen. Zwar wurden keine konkreten Verantwortlichen für künftige Projekte benannt, doch die Veranstaltung unterstrich das Bekenntnis der Stadt, jüngeren Einwohnerinnen und Einwohnern Gehör zu verschaffen. Die Gespräche gaben klare Einblicke in die Prioritäten der Jugend – von schulischen Verbesserungen bis hin zu sicheren und sauberen öffentlichen Räumen.