29 March 2026, 08:02

Jochen Gaugele wird neuer Investigativchef beim Kölner Stadt-Anzeiger

Eine Europakarte mit der European Federation of Journalists (EFJ) in Blau hervorgehoben, begleitet von beschreibendem Text.

Jochen Gaugele wird neuer Investigativchef beim Kölner Stadt-Anzeiger

Die Kölner Stadt-Anzeiger hat Jochen Gaugele zum neuen Leiter des Investigativjournalismus berufen. Er wird die Position am 1. August 2026 antreten. Mit dem Schritt will die Zeitung ihre nationale und internationale Berichterstattung ausbauen und gleichzeitig ihre globalen Medienpartnerschaften stärken.

Aktuell arbeitet Gaugele als stellvertretender Chefredakteur im Hauptstadtbüro der Funke Mediengruppe in Berlin. Zuvor bekleidete er Führungspositionen beim Hamburger Abendblatt und in der Die Welt-Gruppe, wo er für die politische Berichterstattung und die Nachrichtenredaktion verantwortlich war. Sein akademischer Werdegang umfasst Studien der Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und des Öffentlichen Rechts.

Beim Kölner Stadt-Anzeiger wird er die Investigativredaktion leiten und die nationale sowie internationale Berichterstattung zu Politik, Nachrichten und Wirtschaft koordinieren. Die Zeitung, die zur Kölner Stadt-Anzeiger Medien gehört (zu der auch Express und Kölner Rundschau zählen), hat in diesem Jahr die eigenständige Produktion ihrer überregionalen Nachrichtenseiten wiederaufgenommen.

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Gerald Selch, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeiger, bezeichnete Gaugele als einen herausragenden Journalisten mit exzellenten Kontakten in die deutsche und europäische Politik. Seine Berufung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Zeitung ihre redaktionelle Führung stärken und ihr Netzwerk internationaler Medienpartner ausbauen will.

Gaugeles Wechsel markiert einen strategischen Schritt des Kölner Stadt-Anzeiger, um den Investigativ- und Auslandsjournalismus zu festigen. Zu seinen Aufgaben wird es gehören, ein wachsendes Team von Medienpartnern zu managen und zentrale Ressorts zu leiten. Die Rückkehr zur eigenständigen Produktion der überregionalen Nachrichten in diesem Jahr bildet den Rahmen für seine künftige Arbeit.

Quelle