Habeck-Doku mit 270.000 Euro Steuergeldern löst Streit über politische Filmförderung aus

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Ein Auto mit Textzitaten darunter in einem bearbeiteten Bild.

Habeck-Doku mit 270.000 Euro Steuergeldern löst Streit über politische Filmförderung aus

Ein neuer Dokumentarfilm über den ehemaligen grünen Vizekanzler Robert Habeck hat in Deutschland für Kontroversen gesorgt. Der unter dem Titel 'Jetzt. Wohin?' veröffentlichte Film erhielt über 270.000 Euro öffentliche Förderung – was Kritik von politischen Gegnern auslöste, die Habeck vorwerfen, Euro für persönliche Selbstdarstellung zu nutzen. Der Streifen begleitet seinen Wahlkampf 2025, der für die Grünen in enttäuschenden Ergebnissen endete.

An der Finanzierung des Dokumentarfilms beteiligten sich drei öffentliche Institutionen: der Deutsche Filmförderfonds (102.000 Euro), die Filmförderungsanstalt (93.793,95 Euro) sowie die Film- und Medienstiftung NRW (75.000 Euro). Habeck selbst erhielt für seine Mitwirkung am Projekt keine Vergütung.

Die Veröffentlichung des Films fällt in eine Zeit andauernder Debatten über die öffentliche Förderung politisch geprägter Projekte. Die insgesamt 270.793,95 Euro an Subventionen haben die Diskussion über Transparenz in der Filmfinanzierung weiter angeheizt. Kritiker hinterfragen weiterhin, ob Euro für Filme eingesetzt werden sollten, die sich auf einzelne Politiker konzentrieren.