13 March 2026, 08:02

Grüne fordern sicheren City Ring für Ohligs: Weniger Staus, mehr Busverbindungen

Eine Stadtstraße mit einer Fußgängerbrücke, Fahrzeugen, Fußgängern, einem Zaun, Topfpflanzen, Schildern, Laternen, Strommasten mit Drähten, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Grüne fordern sicheren City Ring für Ohligs: Weniger Staus, mehr Busverbindungen

Die Grünen setzen sich für das Projekt "Ohligs City Ring" ein, um die Verkehrssicherheit und Busanbindungen im Stadtteil zu verbessern. Das Vorhaben zielt darauf ab, langjährige Probleme rund um den Rennpatt zu lösen, wo starker Autoverkehr und schlechte Sichtverhältnisse sowohl für Fahrer als auch Fußgänger Gefahren bergen. Lokale Verantwortliche betonen inzwischen dringend die Notwendigkeit sicherer Wege – insbesondere in der Nähe von Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das Gebiet um den Rennpatt leidet derzeit unter Staus, da parkende Autos die Sicht versperren und entgegenkommender Verkehr zu Verzögerungen führt. Die Grünen argumentieren, dass die Diskussion nicht nur um Parkplätze kreisen dürfe – sie fordern sicherere Fußwege und bessere Busverbindungen für benachteiligte Nachbarschaften. Ihr Vorschlag umfasst Maßnahmen wie Anwohnerparkausweise oder zeitlich begrenzte Parkbeschränkungen, um die Nachfrage zu entlasten.

Der City Ring würde zudem die Busüberlastung in der Innenstadt verringern und gleichzeitig direkte Verbindungen zum Hauptbahnhof schaffen. Barrierefreie Haltestellen sind Teil des Konzepts und sollen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang erleichtern. Hilke Barenthien, zweite stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, hat die Verantwortung der Stadt betont, Kinder auf ihrem Schulweg zu schützen, und unterstreicht damit die Dringlichkeit von Maßnahmen.

Das Projekt steht im Einklang mit dem bestehenden Verkehrsplan des Bezirks, der Barrierefreiheit und flüssigere Mobilität priorisiert. Bei einer Genehmigung würden die Änderungen einen Wandel hin zu weniger autodominierten Straßen und einem besser vernetzten, fußgängerfreundlichen System bedeuten.

Der Ohligs City Ring könnte den lokalen Verkehr neu gestalten, indem er Staus reduziert und die Sicherheit erhöht. Direkte Anbindungen an den Bahnhof und barrierefreie Haltestellen kämen Anwohnern, Pendlern und besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern zugute. Nun müssen die Verantwortlichen Entscheidungen zu Parkraummanagement und Finanzierung treffen, um die Pläne in die Tat umzusetzen.

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