Großrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegaler Arbeit und Identitätsfälschung
Theo BauerGroßrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegaler Arbeit und Identitätsfälschung
Großrazzia in Grevenbroich: Elf Männer wegen illegalen Aufenthalts und Arbeit festgenommen
Bei einer großangelegten Razzia in Grevenbroich sind elf Männer festgenommen worden, die verdächtigt werden, illegal in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Am 9. Oktober 2024 durchsuchten Beamte eine Arbeiterunterkunft und deckten dabei ein Netzwerk gefälschter Identitäten und Urkundenfälschungen auf.
An der Aktion beteiligten sich 85 Einsatzkräfte verschiedener Behörden, darunter das Zollamt Krefeld, Landes- und Bundespolizei, die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach sowie die Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss. Ziel war es, eine kriminelle Struktur zu zerschlagen, in der sich mutmaßlich Nicht-EU-Bürger mit gefälschten Papieren als EU-Arbeitskräfte ausgaben.
Während der Razzia wurden elf Männer – größtenteils aus der Kaukasusregion – vorläufig festgenommen. Gegen neun von ihnen wird wegen Urkundenfälschung ermittelt, alle stehen im Verdacht des illegalen Aufenthalts. Zudem konnte eine weitere Person festgenommen werden, gegen die bereits ein Haftbefehl wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße vorlag.
Die Verdächtigen wurden an die Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss überstellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe gefälschte EU-Staatsbürgerschaftspapiere nutzte, um unautorisiert Arbeit aufzunehmen. Die weiteren Ermittlungen laufen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Mönchengladbach.
Gegen die festgenommenen Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Beschäftigung und Identitätsbetrug in der Region zu bekämpfen. Mit Fortschreiten der Ermittlungen könnten weitere Details bekannt werden.






