Großfahndung im Königsforst: 70-Jähriger nach stundenlanger Suche gerettet
Sophia WeberGroßfahndung im Königsforst: 70-Jähriger nach stundenlanger Suche gerettet
Großangelegte Suchaktion im Königsforst bei Bergisch Gladbach
Am Samstagabend entfaltete sich eine großangelegte Suchaktion im Königsforst bei Bergisch Gladbach, nachdem ein 70-jähriger Mann seinen Notruf absetzte und mitteilte, sich im Wald verlaufen zu haben. Der ältere Mann wählte die 112 und erklärte, ihm sei schwindelig und er finde den Weg nicht mehr hinaus. Rettungskräfte wurden umgehend mobilisiert, um ihn in dem dicht bewachsenen Waldgebiet ausfindig zu machen.
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach entsandte zunächst Einsatzkräfte und einen Rettungswagen zum Standort, der anhand des Handysignals des Mannes lokalisiert worden war. Doch das Signal erwies sich als unzuverlässig, was die genaue Ortung erschwerte. Kurz darauf trafen Verstärkungen ein, darunter eine Drohnenstaffel, spezielle Einsatzkräfte sowie acht Wachen der städtischen Feuerwehr.
Auch die Polizei beteiligte sich an der Aktion und stellte zwei Spezialeinheiten, einen Hundeführer sowie einen Hubschrauber zur Verfügung, um das Gelände aus der Luft abzusuchen. Trotz des umfassenden Einsatzes behinderten dichte Baumkronen die Signale und erschwerten die Luftaufklärung. Nach stundenlanger koordinierter Suche entdeckte schließlich ein Fahrzeug der Wache 10 den Vermissten.
Der Mann wurde leicht unterkühlt, geschwächt und kaum noch gehfähig aufgefunden. Eine Sprachbarriere erschwerte zudem die Kommunikation mit ihm. Rettungssanitäter versorgten ihn vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde.
An der Operation waren insgesamt zwölf Polizeieinheiten sowie Feuerwehrkräfte beteiligt – ein Zeichen für das Ausmaß der Rettungsmaßnahmen. Technische Herausforderungen und das unwegsame Gelände verzögerten die Suche, doch der Mann konnte schließlich unverletzt geborgen werden. Nach dem erschöpfenden Erlebnis erhält er nun ärztliche Betreuung.






