Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen in Herdecke
Moritz WernerGroßbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen in Herdecke
Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke – Großeinsatz der Feuerwehr am Freitagabend
Am Freitagabend brach in den Produktionshallen der Ewald Dörken AG in Herdecke ein großer Brand aus, der einen massiven Einsatz der Rettungskräfte erforderlich machte. Gegen 20:07 Uhr wurde die Feuerwehr Herdecke erstmals alarmiert, nachdem das Feuer kurz nach 20 Uhr ausgebrochen war. Innerhalb weniger Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte ein und stellten fest, dass die Produktionshalle bereits geräumt worden war. Dichter Rauch füllte das Gebäude – ausgelöst durch brennende Kunststoffe in und um einen Industrieofen.
Die Flammen breiteten sich rasant über das Lüftungssystem aus, wobei der Rauch über einen Schornstein nach außen drang. Aufgrund der starken Geruchsbelästigung gab die Behörde über die NINA-App eine öffentliche Warnung heraus. Zudem löste ein separater Feueralarm in der Millöckerstraße den Einsatz der Feuerwehr aus Wetter (Ruhr) aus.
Auf dem Höhepunkt der Löscharbeiten waren neun Feuerwehrwehren mit über 20 Trupps im Einsatz, darunter zahlreiche Kräfte mit Atemschutzgeräten. Mehr als 132 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Trotz eines erneuten Aufflammens gegen 22:10 Uhr konnte das Feuer schließlich um 0:24 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.
Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Die Helfer wurden zunächst vom Unternehmen und später vom Johanniter-Unfall-Hilfe mit Verpflegung versorgt. Um 2:30 Uhr wurde der Brand offiziell für gelöscht erklärt, die letzte Brandwache endete um 4:40 Uhr, als die Verantwortung wieder an das Unternehmen übergeben wurde. Die Entwarnung für die Geruchswarnung erfolgte über die NINA-App kurz nach 1:19 Uhr.
Der Einsatz erforderte eine abgestimmte Zusammenarbeit mehrerer Rettungsdienste, um größere Schäden zu verhindern. Da niemand verletzt wurde und das Feuer vollständig unter Kontrolle ist, sollen die Betriebsabläufe nach einer Schadensbewertung bald wieder normal laufen. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.






