Gericht kippt Regionalplan Ruhr: Abgrabungsgebiete im Niederrhein gestoppt
Charlotte WagnerGericht kippt Regionalplan Ruhr: Abgrabungsgebiete im Niederrhein gestoppt
Ein Gericht hat den Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung betrifft Abgrabungsgebiete im Niederrhein und wurde von lokalen Behörden begrüßt. Die Stadt Rheinberg, der Kreis Wesel und weitere Kommunen hatten sich gegen die Ausweitung dieser Zonen ausgesprochen.
Das Gericht befand, dass die Regelungen zu den Abgrabungsflächen mangelhaft seien, und erklärte daraufhin den gesamten Regionalplan Ruhr für ungültig. Die geplante Ausdehnung der Gebiete hätte Menschen, Natur und Landschaft im Niederrhein geschadet.
Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter verwies auf die bereits bestehenden Probleme der Stadt durch Kies- und Sandabbau. Er hatte sich zuvor für eine ausgewogene Regionalplanung eingesetzt, um weitere Schäden zu begrenzen. Die Stadt Rheinberg feierte das Urteil kurz nach der Verkündung.
Der Kreis Wesel und die betroffenen Kommunen prüfen nun das Urteil und werden die Konsequenzen analysieren, sobald die schriftliche Begründung vorliegt.
Die Gerichtsentscheidung stoppt vorerst die Ausweitung der Abgrabungsflächen. Rheinberg hat zugesagt, sich an den nächsten Schritten zu beteiligen, um Anwohner und Umwelt zu schützen. Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.






