27 March 2026, 22:01

"Generationen im Dialog": Dürener Schüler und Senioren diskutieren über Gleichberechtigung

Drei Frauen sitzen an einem unordentlichen Tisch in einem raum├Ąhnlichen Setting und führen eine Diskussion, mit Papieren, Büchern, einer Glocke und einem Mobiltelefon.

"Generationen im Dialog": Dürener Schüler und Senioren diskutieren über Gleichberechtigung

Ein besonderes Ereignis in Düren brachte junge Schülerinnen und Schüler mit älteren Bürgerinnen und Bürgern zusammen, um über Gleichberechtigung zu diskutieren – am 27. März 2026. Als Teil der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag markierte die Begegnung zugleich das 40-jährige Bestehen des Dürener Gleichstellungsbüros. Die Teilnehmenden tauschten sich über Erfahrungen aus und entwickelten Ideen, wie eine gerechtere Gesellschaft für alle Generationen gestaltet werden kann.

Die Veranstaltung "Generationen im Dialog" fand im Stadt- und Kreisarchiv Düren statt. Rund 20 Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums trafen dort auf Mitglieder des Seniorenbeirats und des Frauenforums, um in offenen Gesprächsrunden miteinander ins Gespräch zu kommen. Christopher Lühr, stellvertretender Bürgermeister der Stadt, moderierte den Austausch und ermutigte die verschiedenen Altersgruppen, über Gleichheit und Gerechtigkeit nachzudenken.

Daniel Schulte, Leiter des Archivs, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die Geschichte des Gleichstellungsbüros seit seiner Gründung 1986. Anschließend sprach Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, über aktuelle Herausforderungen – darunter die anhaltende Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern und die Belästigungen, denen junge Frauen noch heute ausgesetzt sind.

Agnes Ophoven-Polaczek, Leiterin des Amts für Generationen, Ehrenamt und Pflege, betonte, wie wichtig solche Dialoge seien. Die Veranstaltung entstand in Kooperation zwischen ihrem Amt und dem Gleichstellungsbüro und sollte nicht nur Generationen verbinden, sondern gemeinsame Erkenntnisse in konkrete Handlungen umsetzen.

Die Gespräche zeigten sowohl Fortschritte als auch weiterhin bestehende Hürden auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Schülerinnen und Schüler wie ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen mit einem besseren Verständnis für die Perspektiven der anderen nach Hause. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass der Austausch weitere lokale Initiativen für mehr Fairness und Inklusion anstoßen wird.

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