Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Charlotte WagnerGefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Ein Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde auf der Autobahn A2 bei Vlotho gestoppt, nachdem Autofahrer Alarm geschlagen hatten. Das Fahrzeug, das weder funktionierende Beleuchtung noch Warnhinweise aufwies, transportierte Natriumfluorid unter unsicheren Bedingungen. Die Polizei griff ein, nachdem mehrere Meldungen über den Lastwagen eingingen, der unbeleuchtet in Richtung Hannover unterwegs war.
Der Vorfall begann, als Verkehrsteilnehmer die Behörden auf einen Sattelschlepper auf der A2 aufmerksam machten, dem die Rückleuchten und die Warnblinkanlage fehlten. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und geleitete ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Der 52-jährige Fahrer aus Belarus wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug weder ein Gefahrgutschild führte noch verkehrssicher war. Eines der Fässer mit Natriumfluorid war während des Transports bereits umgekippt, da es nicht ordnungsgemäß gesichert worden war. Die Behörden sperrten umgehend einen 50-Meter-Bereich um den Lkw ab und alarmierten die Feuerwehr.
Einsatzkräfte verbringen derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter, um Austritte zu verhindern. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert.
Der Lkw wurde als nicht verkehrstauglich eingestuft und darf seine Fahrt nicht fortsetzen. Die Feuerwehr bleibt vor Ort, um die sichere Handhabung des Gefahrguts zu gewährleisten. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.






