20 April 2026, 16:02

Fünf Jugendliche nach Graffiti-Attacke auf Stromkasten in Dortmund festgenommen

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und blauen Helmen stehen vor einem mit Graffiti bedeckten Gebäude während einer Ausschreitung, mit verstreuten Papieren und Gegenständen auf dem Boden.

Fünf Jugendliche nach Graffiti-Attacke auf Stromkasten in Dortmund festgenommen

Fünf Jugendliche sind in Dortmund festgenommen worden, nachdem sie angeblich einen Stromverteilerkasten mit Graffiti besprüht hatten. Der Vorfall ereignete sich spät in der Nacht; ein Nachbar hatte die Sachbeschädigung der Polizei gemeldet. Beamte spürten die Gruppe schnell auf und beschlagnahmten ihre Utensilien als Beweismaterial.

Die Gruppe war gegen 23:40 Uhr mit einem Dacia in Dortmund losgefahren. Ihr Ziel: ein Stromkasten an der Ecke Zillestraße/Harkortstraße im Stadtteil Hombruch. Gegen 0:30 Uhr entdeckte die Polizei das Fahrzeug auf der Gildenstraße, nachdem das Kennzeichen mit Zeugenaussagen abgeglichen worden war.

Als die Beamten den Wagen kontrollierten, nahmen sie den Geruch von frischer Farbe wahr. Bei einer Durchsuchung des Kofferraums fanden sie Sprühdosen, Schablonen und Entwürfe, die mit den Graffiti in Verbindung standen – darunter den Spruch "ACAB" sowie Symbole von Fußballvereinen. Der Stromkasten war mit derselben Botschaft markiert worden.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 17-Jährige aus Dortmund und drei 19-Jährige aus Unna. Die Polizei nahm vor Ort die Personalien auf und leitete ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein. Sämtliches Malwerkzeug wurde als Beweismittel sichergestellt.

Den fünf jungen Leuten drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen der Vandalismus-Tat. Ihre Festnahme erfolgte nach einer zügigen Reaktion der Polizei auf den Hinweis eines Nachbarn. Die beschlagnahmten Gegenstände dienen als Beweismaterial in dem laufenden Ermittlungsverfahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle