18 April 2026, 16:03

Friedliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und linke Demonstranten marschieren getrennt

Gruppe von Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Friedliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und linke Demonstranten marschieren getrennt

Zwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm am Samstag, 7. Juni

Im Bahnhofsviertel von Hamm fanden am Samstag, den 7. Juni, zwei entgegengesetzte Demonstrationen statt. Die Polizei begleitete beide Veranstaltungen, bei denen eine kleine rechtsextreme Kundgebung und eine linke Gegenprotestaktion stattfanden. Beide Versammlungen verliefen ohne Zwischenfälle.

Die rechtsextreme Demonstration begann unter dem Motto "Grenzen schützen – gegen illegale Migration" am Willy-Brandt-Platz. Rund 30 Teilnehmer zogen entlang der Neuen Bahnhofstraße, vorbei am Stadtbad, und kehrten zum Vorplatz des Bahnhofs zurück. Die Veranstaltung endete um 15:35 Uhr.

Ein spontaner Gegenprotest unter dem Motto "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei" formierte sich in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums. Etwa 25 linke Aktivisten folgten derselben Route wie die rechtsextreme Gruppe. Ihre Demonstration endete kurz darauf, um 15:50 Uhr.

Während der Märsche kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen in der Umgebung. Beide Kundgebungen blieben jedoch durchgehend friedlich.

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Die Hammer Polizei beobachtete die Ereignisse genau, meldete aber keine Vorfälle. Die Demonstrationen endeten ohne Auseinandersetzungen oder Festnahmen. Kurz darauf kehrte im Bahnhofsviertel der normale Betrieb zurück.

Quelle