Fortuna Düsseldorf verliert Sportdirektor Allofs in der Abstiegsnot

Fortuna Düsseldorf und Allofs trennen sich im Sommer - Fortuna Düsseldorf verliert Sportdirektor Allofs in der Abstiegsnot
Fortuna Düsseldorf hat bekannt gegeben, dass Sportdirektor Klaus Allofs den Verein am Ende der Saison verlassen wird. Sein Abschied erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Mannschaft in der 2. Bundesliga nahe der Abstiegszone kämpft. Noch hat der Club keinen Nachfolger für die langjährige Fußballgröße benannt.
Die Entscheidung fällt nach einer schwierigen Phase für den Verein, der nach 14 Spieltagen nur einen Punkt über dem Relegationsplatz liegt. Mit lediglich 14 Punkten bleibt die schwache Form des Teams bestehen – trotz personeller Veränderungen in der Führung. Zur Saisonmitte ersetzte Markus Anfang Daniel Thioune als Cheftrainer, doch die Ergebnisse blieben aus: Unter seiner Leitung gab es in sechs Spielen nur einen Sieg und ein Unentschieden.
Allofs, eine Vereinslegende, verfügte über einen Vertrag bis Juni 2026. Gemeinsam mit Technischem Direktor Christian Weber zeichnete er im Sommer für die Verpflichtung von 13 Neuzugängen verantwortlich, von denen bisher keiner nennenswerte Spuren hinterlassen hat. Sein Abschied wurde nach einer Unterredung mit dem Aufsichtsrat offiziell bestätigt.
Ein Nachfolger für die Position steht noch nicht fest. Allofs’ Rückzug könnte zudem das Ende seiner Karriere als Fußballfunktionär markieren – nach Jahrzehnten des Erfolgs als Spieler und Manager im deutschen Fußball.
Obwohl sein Vertrag eigentlich bis 2026 läuft, wurde sein vorzeitiger Abschied aufgrund der sportlichen Krise des Teams beschlossen. Nun steht der Verein vor der doppelten Herausforderung, einen neuen Sportdirektor zu finden und gleichzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Mit Allofs’ Abgang endet ein prägendes Kapitel für eine Persönlichkeit, die eng mit der Geschichte von Fortuna Düsseldorf verbunden ist.