Feuerwehrabschnitt Ennepe-Ruhr diskutiert Zukunft von Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Sophia WeberFeuerwehrabschnitt Ennepe-Ruhr diskutiert Zukunft von Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Die 41. Kreisdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr fand in Herdecke statt. Bei der Veranstaltung trafen sich 137 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren, um über zentrale Herausforderungen des Rettungsdienstes zu beraten.
Eröffnet wurde die Konferenz von Sebastian Arlt, dem neu berufenen Landrat, der seit 2009 eng mit den Feuerwehren zusammenarbeitet und eine langjährige Verbindung zum Feuerwehrwesen hat.
Matthias Jansen richtete sich in seiner Rede an die Versammelten und betonte, wie wichtig es sei, dass Politik und Verwaltung die Finanzierung und Unterstützung für Feuerwehr und Katastrophenschutz aufrechterhalten. Gleichzeitig hob er die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren im Kreis hervor und kündigte eine Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel an.
Rolf-Erich Rehm, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes, blicke auf aktuelle Herausforderungen zurück – darunter Hochwasser, der Krieg in der Ukraine und mögliche Energiekrisen. Er lobte die Fortschritte beim Aufbau des im Jahr 2012 vorgeschlagenen Gefahrenabwehrzentrums und dankte den politischen Verantwortungsträgern für ihre Unterstützung. Eine Videoanimation präsentierte erste Planungen und Konzepte für das Zentrum.
Nils Abbink, Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete, dass die Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr mit 453 Teilnehmenden stabil geblieben seien.
Die Versammlung unterstrich die Bedeutung von Zusammenarbeit und kontinuierlichen Investitionen in den Feuerwehrbereich. Der Ausbau des Gefahrenabwehrzentrums und die Nachwuchsförderung bleiben zentrale Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Verbandes.






