Festnahme am Recklinghäuser Hauptbahnhof: Gesuchter Mann mit verbotener Waffe gefasst
Moritz WernerFestnahme am Recklinghäuser Hauptbahnhof: Gesuchter Mann mit verbotener Waffe gefasst
Eine routinemäßige Personenkontrolle am Hauptbahnhof Recklinghausen führte zur Festnahme eines 33-jährigen Mannes, der von den Behörden gesucht wurde. Bundespolizisten stellten fest, dass er eine verbotene Waffe bei sich trug und gegen ihn ein Haftbefehl wegen Nichtantritts einer 18-monatigen Gefängnisstrafe vorlag.
Der Vorfall begann, als Beamte den Mann zur Überprüfung seiner Personalien anhielten. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurde ein verbotenes Butterflymesser entdeckt, woraufhin die Beamten sofort handelten.
Weitergehende Überprüfungen ergaben, dass gegen den Mann ein aktiver Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen vorlag. Er war im Juni 2023 vom Amtsgericht Gladbeck zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Die Verurteilung umfasste Delikte wie Beleidigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung, Diebstahl, Unterschlagung, Sachbeschädigung, Einbruchdiebstahl sowie Verstöße gegen die Pflichtversicherungsgesetze.
Trotz des Urteils hatte er sich nicht zum Strafantritt gemeldet. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam und überstellte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem wurden weitere Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Der Mann sitzt nun seine 18-monatige Haftstrafe ab. Gegen ihn wurde zudem ein neues Verfahren wegen des Besitzes eines verbotenen Messers eingeleitet. Die Festnahme erfolgte im Rahmen standardmäßiger Polizeikontrollen am Bahnhof.






