Falsche Meldung über Lissabons Aussichtspunkte löst Debatte aus
Falsche Ankündigung zu Lissabons berühmten Aussichtspunkten sorgt für Aufsehen
Diese Woche verbreitete sich eine Falschmeldung über die geplanten Zugangsbeschränkungen zu Lissabons beliebten Aussichtspunkten wie Graça und Senhora do Monte – und löste damit eine Debatte aus. Die erfundene Nachricht behauptete, dass künftig Drehkreuze, Zeitlimits und Bußgelder den Zugang zu den Aussichtspunkten regeln sollten. Selbst Details zu einer Strafe von 15 Euro für Besucher, die sich zu lange aufhalten, waren Teil des Scherzes.
Die gefälschte Meldung, die von Lisboa Secreta geteilt wurde, beschrieb ein angebliches Pilotprojekt, das am 1. April 2023 starten sollte. Demnach sollten an vier zentralen Aussichtspunkten – Graça, Senhora do Monte, Santa Catarina (Adamastor) und São Pedro de Alcântara – gläserne Drehkreuze mit intelligenter Technologie installiert werden. Die erfundenen Regeln sahen ein Zeitlimit von 20 Minuten für Touristen vor, während Einheimische mit Steuerregistrierung in den historischen Stadtteilen eine "grüne Spur" nutzen dürfen sollten, um Warteschlangen zu umgehen.
Der Scherz ging noch weiter: Ein Bußgeld von 15 Euro – scherzhaft als TOEEC (Steuer auf übermäßige Besetzung panoramischer Flächen) bezeichnet – sollte fällig werden, wenn Besucher Ampelsignale ignorierten. Die Einnahmen daraus sollten angeblich die tägliche Reinigung finanzieren. Selbst die Behauptung, dass Zuwiderhandelnde durch gesperrte Drehkreuze bestraft würden, war Teil der Falschmeldung.
Die Reaktionen fielen gemischt aus: Einige Anwohner schienen die Idee zu befürworten, andere lehnten sie ab. Bevor die Falschmeldung als solche entlarvt wurde, verbreitete sie sich rasant – ein Beispiel dafür, wie schnell sich Fehlinformationen ausbreiten können.
Tatsächlich sind keine solchen Maßnahmen geplant, und die Stadt hat keine Absicht, Drehkreuze oder Bußgelder an Aussichtspunkten einzuführen. Der Scherz erinnerte daran, wie wichtig es ist, Nachrichtenquellen vor dem Teilen zu überprüfen. Lisboa Secreta bestätigte später, dass die gesamte Geschichte frei erfunden war.






