17 April 2026, 06:04

Europas größtes Second-Life-Batteriewerk startet in Aachen durch

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Europas größtes Second-Life-Batteriewerk startet in Aachen durch

In Aachen eröffnetes Batteriespeicherwerk "Voltfang Future Fab" offiziell

Am Mittwoch wurde in Aachen das neue Batteriespeicher-Produktionswerk Voltfang Future Fab feierlich eröffnet. Die Anlage stellt Second-Life-Batteriesysteme für industrielle und gewerbliche Anwendungen her und setzt damit einen wichtigen Impuls für nachhaltige Energielösungen. Die Produktion am Standort hatte bereits im April begonnen – noch vor der offiziellen Inbetriebnahme.

Das Werk befindet sich im TRIWO-Technopark Aachen und nutzt ehemalige Produktionshallen, die einst von Next E-GO genutzt wurden. Voltfang spezialisiert sich auf die Entwicklung von Speichersystemen aus gebrauchten und überschüssigen Fahrzeugbatterien, die so eine zweite Verwendung in der Energiespeicherung finden. Bis Ende 2026 strebt das Unternehmen eine jährliche Produktionskapazität von 250 Megawattstunden an, mit dem Ziel, diese bis 2030 auf eine Gigawattstunde auszubauen.

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An der Eröffnung nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Aachen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen teil. David Oudsandji, Mitgründer und CEO von Voltfang, bezeichnete den Start als "wichtigen Meilenstein" für das Unternehmen und einen "positiven Schritt für die europäische Energiezukunft". Die Anlage ist nun das größte Werk Europas, das sich auf Second-Life-Batteriespeicher konzentriert.

Die Voltfang Future Fab ist bereits in Betrieb und plant, die Produktion in den kommenden Jahren deutlich auszuweiten. Der Fokus auf die Wiederverwendung von Fahrzeugbatterien steht im Einklang mit den Bestrebungen, die Nachhaltigkeit in der Energiespeicherung zu verbessern. Bis 2030 will das Unternehmen zu einem zentralen Akteur in Europas erneuerbarer Energieinfrastruktur werden.

Quelle