Europas Gasmarkt kämpft mit schwacher Nachfrage trotz sinkender Preise
Sophia WeberEuropas Gasmarkt kämpft mit schwacher Nachfrage trotz sinkender Preise
Europäische Gasnachfrage bleibt trotz sinkender Preise schwach
Strukturelle und konjunkturelle Faktoren dämpfen weiterhin den Verbrauch in der gesamten Region. Analysten erwarten nun weitere Preisanpassungen, um Angebot und Speicherbedarf in Einklang zu bringen.
Mildes Winterwetter und eine schwache makroökonomische Lage haben jeden Nachfrageschub durch die niedrigeren Gaspreise zunichtegemacht. Strukturelle Veränderungen im Energieverbrauch und zyklische wirtschaftliche Bedingungen haben den Gesamtverbrauch reduziert. Die Verfügbarkeit von Flüssigerdgas (LNG) in Europa bleibt hoch, da die schwache Nachfrage in Asien mehr Lieferungen für den Kontinent freisetzt.
Zunehmend sorgen sich Marktbeobachter um die Speicherkapazitäten, insbesondere für LNG. Die Preise müssten möglicherweise weiter fallen, um das Angebot zu bremsen und die Speicherfüllung zu sichern. Die CIB prognostiziert für den TTF-Referenzpreis einen Durchschnitt von 29,5 €/MWh im Jahr 2024 und 30,5 €/MWh im Jahr 2025, mit einem möglichen Rückgang im Jahr 2026.
Die CIB wird vom 20. bis 22. Februar an der E-World-Konferenz in Essen teilnehmen. Joel Hancock, Analyst für Rohstoffmarktforschung, wird dort die Einschätzung der Bank zum europäischen Gasmarkt präsentieren.
Der Markt steht vor anhaltender Nachfrageschwäche und Herausforderungen bei den Speicherkapazitäten. Die Preiserwartungen der CIB deuten auf einen stabilen, aber leicht rückläufigen Trend in den nächsten beiden Jahren hin. Die Teilnahme der Bank an der E-World wird weitere Einblicke in diese Entwicklungen bieten.






