Essen wird zur Sportstadt für alle – mit neuem Entwicklungsplan
Essen hat einen bedeutenden Schritt hin zu einer aktiveren Stadt gemacht. Am 25. März 2026 verabschiedete der Stadtrat den Integrierten Sportentwicklungsplan (ISEP), eine langfristige Strategie zur Förderung von Sport und Bewegung für alle Bürgerinnen und Bürger. Das Konzept steht unter dem Motto "Essen – Eine Sportstadt für ALLE Menschen" und zielt darauf ab, Sport mit Stadtentwicklung, Schulen und öffentlichen Räumen zu verknüpfen.
Der ISEP wurde als übergreifender strategischer Rahmen beschlossen – nicht als Katalog fester Beschlüsse. Seine Struktur basiert auf vier zentralen Säulen: der Analyse des aktuellen Sportangebots, der Bedarfsermittlung, der Entwicklung von Handlungsempfehlungen sowie der Optimierung bestehender Strukturen. Zwar gibt der Abschlussbericht Orientierung, konkrete Projekte oder Finanzierungszusagen sind darin jedoch noch nicht festgelegt.
Die Sport- und Bäder Essen GmbH (SBE) übernimmt nun die Federführung bei der Weiterentwicklung des Plans. Zu ihren Aufgaben gehören die Prüfung der Empfehlungen, die Setzung von Prioritäten und die Umsetzung der Vorschläge. Ein Schwerpunkt wird auf öffentlichen Räumen liegen, etwa durch Ideen, wie diese besser für Sport und Bewegung nutzbar gemacht werden können.
Der ISEP setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz und verbindet Sport mit weiteren Bereichen der Stadtplanung – etwa Jugendprogrammen, Schulen und Gemeinschaftsräumen. Ziel ist es, körperliche Aktivität zum selbstverständlichen Bestandteil des Alltags für alle Essenerinnen und Essener zu machen.
Mit der Verabschiedung des ISEP beginnt nun eine detaillierte Prüfphase. Die SBE wird bewerten, welche Maßnahmen vorrangig umgesetzt werden sollen und wie dies gelingen kann. Der Plan bleibt vorerst ein strategischer Leitfaden, der Essens Zukunft als Stadt prägt, in der Sport eine zentrale Rolle im täglichen Leben spielt.






