Düsseldorfer Lehrer wegen jahrelangem Betrug mit Schulleiter-Zuschlägen verurteilt
Sophia WeberDüsseldorfer Lehrer wegen jahrelangem Betrug mit Schulleiter-Zuschlägen verurteilt
Ein Lehrer aus Düsseldorf ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Das Gericht stellte fest, dass die Zahlungen in Höhe von insgesamt etwa 31.300 Euro zu Unrecht eingezogen wurden. Im Mittelpunkt des Falls standen Gelder, die der Lehrer noch lange nach seinem Ausscheiden aus der kommissarischen Schulleiterinnen-Rolle erhalten hatte.
Der Pädagoge hatte monatlich 504 Euro bezogen – eine Vergütung, die eigentlich für Schulleiter vorgesehen ist – und dies bis April 2023. Obwohl er die Position nicht mehr innehatte, wurden die Zahlungen weiterhin ohne Korrektur geleistet. Im Laufe der Zeit summierten sich die unrechtmäßig erhaltenen Beträge auf rund 31.300 Euro.
Das Düsseldorfer Gericht sprach den Lehrer des Betrugs durch Unterlassen schuldig. Als Konsequenz muss er nun die gesamte zu Unrecht bezogene Summe zurückerstatten. Zudem verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 11.200 Euro.
Der Fall folgte keinem festen Zeitplan, da sich gerichtliche Verfahren in solchen Angelegenheiten stark unterscheiden. Während ähnliche Streitigkeiten teils innerhalb weniger Wochen geklärt werden, ziehen sich andere über Monate hin.
Mit dem Urteil wird der Lehrer verpflichtet, den vollen Betrag von 31.300 Euro zurückzuzahlen. Die Geldstrafe von 11.200 Euro ahndet zusätzlich die betrügerische Handlung. Die Entscheidung beendet einen Fall, in dem unrechtmäßige Zulagen über einen langen Zeitraum hinweg unbeanstandet blieben.






