Drei Schulen erhalten Westenergie-Klimaschutzpreis für innovative Projekte

Admin User
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Ein Plakat mit dem Text "MCCOMB HIGH SCHOOL" auf einer Wand mit Pflanzen, Bäumen, einem Pfahl, einem Gebäude und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Drei Schulen erhalten Westenergie-Klimaschutzpreis für innovative Projekte

Drei Schulen in der Region sind für ihre Klimaschutzprojekte mit dem diesjährigen Westenergie-Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden. Der jährliche Preis, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, würdigt lokale Initiativen, die sich den Umweltproblemen stellen. Die Veranstalter sind überzeugt, dass bürgerschaftliches Engagement und gemeindegeführte Lösungen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der globalen Klimakrise spielen.

Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz belegte das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium (ASGSG) in Marl. Ihr Projekt „Beyond Tomorrow – Wellbeing 2.0“ verband praktisches Handeln mit Bildung: Die Schülerinnen und Schüler pflanzten Weißdornbäume, beteiligten sich am jährlichen Stadtreinigungstag und erstellten ein E-Book, das sich mit generationenübergreifender Gerechtigkeit und Klimaverantwortung auseinandersetzt.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule erreichte den zweiten Platz und erhielt 1.500 Euro für ihr Projekt „Förderung der Artenvielfalt auf dem Schulgelände“. Dazu gehörten die Anpflanzung eines traditionellen Obstgartens sowie die Erweiterung einer Wildblumenwiese zur Unterstützung der heimischen Tierwelt. Das Gymnasium im Loekamp belegte mit 1.000 Euro den dritten Platz für „OPTEA“*, ein von Schülerinnen und Schülern geführtes Unternehmen, das nachhaltigen Eistee verkauft.

Eine Jury aus kommunalen Vertretern und Mitarbeitenden von Westenergie bewertete die Einreichungen. Im Fokus standen Projekte, die messbare Vorteile für die breite Öffentlichkeit bieten. Seit der Einführung des Preises wurden bereits über 9.000 Initiativen für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr hatte das Familienzentrum Kita Blayer Straße, damals Dritter, 500 Euro für die Anlage von Hochbeeten und einer Wildblumenwiese gemeinsam mit Kindern erhalten. Der Preis zeigt Jahr für Jahr, wie kleine, lokale Maßnahmen spürbare Wirkung entfalten können.

Die prämierten Schulen werden das Preisgeld nutzen, um ihre Umweltprojekte weiter auszubauen. Der seit Langem etablierte Westenergie-Klimaschutzpreis bleibt eine der wichtigsten Plattformen der Region, um bürgerschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit zu würdigen. Jährlich motiviert die Initiative immer mehr Gemeinden, konkrete Schritte zum Klimaschutz zu unternehmen.