Dortmunder Sporttraum platzt: Warum die geplante Handball-Halle in Hörde scheitert

Dortmunder Sporttraum platzt: Warum die geplante Handball-Halle in Hörde scheitert
Pläne für eine neue Multifunktions-Sporthalle in Dortmund-Hörde stoßen auf Rückschläge
Das Vorhaben, das historische Schalthaus 101 in eine moderne Sportstätte umzuwandeln, hatte mit dem früheren Oberbürgermeister Thomas Westphal und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke prominente Fürsprecher. Doch Finanzierungsprobleme und veränderte Prioritäten lassen die Zukunft des Projekts nun ungewiss erscheinen.
Ursprünglich sollte auf dem Gelände des alten Phoenix-West-Hochofens eine zeitgemäße Sporthalle entstehen – vor allem als neue Heimat für die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund, die in der höchsten deutschen Spielklasse antritt. Doch das Vorhaben kann nicht aus dem staatlichen Förderprogramm „Sportmilliarde“ finanziert werden, da die Mittel ausschließlich für Neubauten, nicht jedoch für Umbauten vorgesehen sind.
Ohne Zugang zu den dringend benötigten Fördergeldern und ohne gesicherten Standort steht das Projekt vor ungewissen Aussichten. Die Handballerinnen kämpfen weiterhin in der Spitze mit, doch eine langfristige Lösung für ihre Spielstätte bleibt vorerst offen. Der Verein konzentriert sich derzeit stärker auf die Nachwuchsförderung als auf den Ausbau der Infrastruktur.