Dortmunder Krankenhaus testet Bodycams gegen Gewalt in Notaufnahmen

Admin User
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Ein Krankenhauszimmer mit mehreren Betten, von denen jedes von einem Patienten belegt ist, Infusionsflaschen auf Ständern zwischen den Betten und eine Frau mit einer Tasche in der Nähe eines der Patienten.

Krankenhaus testet Bodycams zum Schutz des Personals - Dortmunder Krankenhaus testet Bodycams gegen Gewalt in Notaufnahmen

Krankenhaus testet Körperkameras zum Schutz des Personals

Dortmunder Klinik führt dreimonatige Pilotphase mit Bodycams in Notaufnahmen ein – Reaktion auf steigende Gewalt gegen Mitarbeiter

Das Krankenhaus Dortmund startet im Januar 2025 einen dreimonatigen Testbetrieb mit Körperkameras für Mitarbeiter in den Notaufnahmen. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die zunehmende Zahl gewalttätiger Übergriffe auf Krankenhauspersonal und soll die Sicherheit der Beschäftigten verbessern. Die Pilotphase beginnt Mitte Januar an drei Standorten: dem Zentralkrankenhaus, dem Nordkrankenhaus sowie der Kinderklinik.

Der Vorschlag für den Einsatz der Kameras war erstmals im vergangenen Jahr aufgekommen, nachdem es zu einem deutlichen Anstieg von Angriffen auf medizinisches Personal gekommen war. Seither hat das Krankenhaus eng mit dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landesbeauftragten für Datenschutz zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass das Projekt den rechtlichen Vorgaben entspricht. Das nun vorliegende Konzept sieht strenge Regeln für Aufnahmen, Speicherung und die automatische Löschung des Bildmaterials vor.

Der Testlauf erstreckt sich von Mitte Januar bis Ende März 2025. Sollte sich die Maßnahme bewähren, könnten die Kameras dauerhaft eingeführt werden, um Gewalt gegen Mitarbeiter einzudämmen. Das Krankenhaus wird die Auswirkungen evaluieren, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.