Dortmund verschärft Maßnahmen nach brutaler Massenschlägerei mit Schraubenzieher-Attacke

Dortmund verschärft Maßnahmen nach brutaler Massenschlägerei mit Schraubenzieher-Attacke
Die Dortmunder Polizei hat ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität – insbesondere mit Messern und anderen gefährlichen Gegenständen – verstärkt. Anlass ist eine Massenschlägerei nach einem Kreisliga-C-Fußballspiel am Sonntag, dem 9. November, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Gleichzeitig findet in der Stadt im November ein umfassender Aktionsmonat gegen Gewalt an Frauen statt.
Bei der Schlägerei, die nach Spielende ausbrach, erlitten fünf Personen leichte Verletzungen, eine Frau erlitt einen Schock. Als Waffe wurde ein Schraubenzieher eingesetzt, der später als Beweismittel sichergestellt wurde. Die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen eintraf, stellte fest, dass der Kampf bereits beendet war. Die Ermittlungen zu dem Vorfall und den Hintergründen laufen noch.
Als Reaktion auf den Vorfall hat die Dortmunder Polizei eine konsequente Strategie zur Bekämpfung von Gewaltverbrechen umgesetzt. Dazu gehören die Durchsetzung des Messerverbots, gezielte Überwachungseinsätze, Videoüberwachung und ein verstärkter Personaleinsatz. Zudem wurden eine spezielle Gewaltkommission und zwei Ermittlungskommissionen eingerichtet, um Straftaten im Umfeld des Dortmunder Hauptbahnhofs zu bekämpfen. Ziel ist es, Verbrechen vorzubeugen, Täter zu verfolgen, die Kriminalitätsrate insgesamt zu senken und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen.
Parallel dazu hat die Stadt Dortmund im November 2025 einen umfassenden Aktionsmonat gegen Gewalt an Frauen gestartet. Über 20 Veranstaltungen – darunter Selbstverteidigungskurse, Vorträge zu Femiziden, öffentliche Aufklärungskampagnen und Gedenkveranstaltungen – sind rund um den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November geplant.
Die jüngste Schlägerei in Dortmund unterstreicht die anhaltende Problematik von Gewaltkriminalität. Die Polizei setzt auf gezielte Initiativen, um dem entgegenzuwirken, während die Stadt im Rahmen des Aktionsmonats im November gleichzeitig das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen schärft.