Dieter Hecking fühlt sich vom VfL Bochum verraten – und plant sein Comeback

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen beim Fußballspielen.

Hecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking fühlt sich vom VfL Bochum verraten – und plant sein Comeback

Dieter Heckings Abschied vom VfL Bochum im September 2025 hinterließ bei ihm das Gefühl, vom Verein nicht wertgeschätzt worden zu sein. Der erfahrene Trainer war nach einer Serie schwacher Ergebnisse entlassen worden – nur um mitanzusehen, wie sein Nachfolger Uwe Rösler die Mannschaft in die mittlere Tabellenhälfte führte. Obwohl Bochum nun auf Platz 10 steht, hat sich Heckings Ärger über die Art und Weise seines Abgangs kaum gelegt.

Seine Entlassung folgte auf einen holprigen Start in die Saison 2025/26. Statt eines persönlichen Gesprächs wurde er telefonisch informiert – eine Entscheidung, die er als respektlos bezeichnete. Dass der Verein die für seine Freistellung verantwortliche Person nicht einmal einband, verstärkte sein Gefühl, beiseitegeschoben worden zu sein.

Bevor Rösler das Zepter übernahm, hatte Interimstrainer David Siebers kurzzeitig das Team geführt. Unter Rösler besserte sich Bochums Form deutlich, und die Mannschaft distanzierte sich von den Abstiegsrängen. Doch Hecking bleibt ratlos: Er hatte auf Kontinuität gesetzt und sah keinen Grund für einen so radikalen Schnitt.

Trotz des Rückschlags hat Hecking eine Rückkehr ins Traineramt nicht ausgeschlossen. Den Beruf verglich er mit einer Sucht – ein mögliches Comeback liegt also in der Luft. Zwar wäre er offen für die Betreuung einer europäischen Nationalmannschaft, Angebote aus Regionen wie Saudi-Arabien oder Dubai lehnt er jedoch aus politischen Gründen ab.

Bochums Aufschwung unter Rösler steht in krassem Gegensatz zu Heckings abruptem Abgang. Die Kritik des Ex-Trainers an der Art und Weise seiner Entlassung bleibt ungelöst. Seine Zukunft als Coach könnte sich dennoch noch entfalten – allerdings nur unter seinen eigenen Bedingungen.