DFB-Bundestag wählt Neuendorf wieder – Sinning macht als erste Vizepräsidentin Geschichte

DFB-Bundestag wählt Neuendorf wieder – Sinning macht als erste Vizepräsidentin Geschichte
Der 45. Ordentliche DFB-Pokal-Bundestag brachte bedeutende Wechsel und Bestätigungen in der Führung mit sich. Bernd Neuendorf wurde als Präsident wiedergewählt, während Silke Sinning als erste Frau in der Geschichte des Verbandes zur Vizepräsidentin gewählt wurde – ein historischer Moment.
Neuendorfs Wiederwahl erfolgte einstimmig: 253 stimmberechtigte Delegierte bekundeten damit ihr Vertrauen in seine Führung. In seiner Amtszeit habe der DFB bedeutende Fortschritte erzielt, betonte er – darunter die Beseitigung eines jährlichen Defizits von 20 Millionen Euro sowie die Wiederherstellung des Rufs des Verbandes. Für die Zukunft setzt sich Neuendorf ehrgeizige Ziele: Bis 2030 sollen die Vereine "organisatorisch zukunftsfähig" gemacht werden, und der DFB strebt an, bis zum Ende seiner Amtszeit schuldenfrei zu sein – auch das Darlehen für den DFB-Campus soll dann vollständig getilgt sein.
Sinning setzte sich in einem knappen Rennen gegen Silke Raml durch und überzeugte mit Mut und Engagement für den Fußball. Ihre Wahl markiert einen weiteren Meilenstein für Frauen im Fußball, nach dem 2016 bereits Steffi Jones Silvia Neid als Ehrenkapitänin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gefolgt war. Parallel dazu hat sich der DFB das Ziel gesetzt, bis 2029 Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro aufzubauen.
Der 45. Ordentliche DFB-Pokal-Bundestag leitete mit der Wiederwahl Bernd Neuendorfs und der bahnbrechenden Berufung Silke Sinnings zur Vizepräsidentin ein neues Kapitel in der Verbandsgeschichte ein. Unter Neuendorfs Führung hat der DFB nicht nur seine Finanzen deutlich verbessert, sondern auch sein Ansehen zurückgewonnen. Mit klaren Zielen für die kommenden Jahre scheint der Verband gut gerüstet, um seinen Aufschwung fortzusetzen.