Deutsche Telekom startet KI-Offensive: Neue Fabrik in München soll Rechenleistung revolutionieren

Deutsche Telekom startet KI-Offensive: Neue Fabrik in München soll Rechenleistung revolutionieren
Deutsche Telekom eröffnet KI-Fabrik in München – Joint Venture mit Nvidia soll Rechenkapazität um 50 Prozent steigern
Die Deutsche Telekom hat in München eine KI-Fabrik eröffnet, ein Gemeinschaftsprojekt mit Nvidia, das bis Anfang 2026 die KI-Rechenleistung in Deutschland um 50 Prozent erhöhen soll. Der Telekommunikationsriese hat zudem in Decagon investiert, ein Start-up, das auf konversationsbasierte KI-Agenten spezialisiert ist, und plant mit dem Unternehmen ein kommerzielles Pilotprojekt.
Die Aktie der Deutschen Telekom zeigte sich zuletzt schwächelnd und startete mit einem nahezu unveränderten Kurs von 26,81 Euro in die Woche. Dennoch zeigt sich Jonathan Abrahamson, Chief Product & Digital Officer des Konzerns, optimistisch über die Zusammenarbeit mit Decagon. Er lobte den innovativen Ansatz des Start-ups, Kundenerlebnisse durch KI zu verbessern.
Die in München ansässige KI-Fabrik soll deutschen Unternehmen ermöglichen, ihre KI-Modelle und -Anwendungen mithilfe unternehmenseigener Daten voranzutreiben. Die Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Telekom, T.Capital, hat die strategische Investition in Decagon getätigt und unterstützt das gemeinsame Pilotprojekt. Jesse Zhang, Mitgründer und CEO von Decagon, zeigt sich begeistert von der Partnerschaft und will die Operations ausbauen, um zur Mission der Deutschen Telekom beizutragen – Menschen auf sinnvolle Weise zu verbinden.
Seit März hat die Deutsche Telekom ein Viertel ihres Börsenwerts eingebüßt, doch das Unternehmen setzt mit seinen KI-Initiativen auf die Zukunft. Die KI-Fabrik in München und die Kooperation mit Decagon sollen Innovation vorantreiben und die Kundenerfahrung verbessern. Der Markt wird gespannt auf Updates zu diesen Projekten und ihre möglichen Auswirkungen auf die Performance des Telekommunikationskonzerns warten.