Coca-Cola-Chef kritisiert lähmende Bürokratie in Deutschlands Bundesländern

Admin User
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Drei Coca-Cola-Flaschen auf einem Tuch gedruckt.

Coca-Cola beschwert sich über Standortbedingungen in Deutschland - Coca-Cola-Chef kritisiert lähmende Bürokratie in Deutschlands Bundesländern

John Galvin, Geschäftsführer von Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) in Deutschland, hat die hiesigen Wirtschaftsbedingungen als übermäßig bürokratisch kritisiert. Er warnte, dass überbordende Vorschriften selbst kleine Projekte in den Bundesländern verzögerten und Investitionen abschreckten. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die wirtschaftliche Lage Deutschlands als die schwerste Krise seit Gründung der Bundesrepublik bezeichnet.

Galvin verwies darauf, dass selbst einfache Aufgaben – wie das Versetzen eines Zauns, das Beschneiden von Bäumen oder die Reparatur eines Daches – wegen der Beteiligung mehrerer Behörden in den Bundesländern monatelange Verzögerungen mit sich brächten. Er argumentierte, dass widersprüchliche Anweisungen der Ämter und ein träges Verwaltungssystem Investitionen in Deutschland weitaus zeitaufwendiger machten als in anderen Ländern.

Der CCEP-Chef machte deutlich, dass die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands davon abhänge, Bürokratie in den Bundesländern abzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Zwar bleibe das Unternehmen im Land engagiert, doch Galvins Aussagen spiegeln eine breitere Sorge wider: dass übermäßige Regulierung das Wachstum der Wirtschaft in den Bundesländern hemmt. Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, ihre Reformversprechen endlich umzusetzen.