Clinta: Vom Nachwuchstalent zur US-Hoffnung bei den Weltreiterspielen
Charlotte WagnerClinta: Vom Nachwuchstalent zur US-Hoffnung bei den Weltreiterspielen
Die 11-jährige Oldenburg-Stute Clinta entwickelt sich rasant zu einem der großen Namen im internationalen Springreitsport. Seit ihrem Debüt mit dem US-Reiter McLain Ward im Jahr 2018 hat sie Spitzenplatzierungen erzielt und bereitet sich nun darauf vor, die Vereinigten Staaten bei den diesjährigen Weltreiterspielen zu vertreten. Ihr Aufstieg folgte auf eine Reihe hochkarätiger Siege und einen Wechsel zwischen prominenten Besitzern.
Clinta wurde von Silke Harms gezüchtet und ging 2013 erstmals als junges Pferd an den Start. Im Laufe der Jahre wechselte sie vom ukrainischen Besitzer Oleksandr Onyshchenko zum deutschen Reiter Paul Schockemöhle, der sie später an Ward verkaufte.
Ward wurde erstmals während des CHIO Aachen 2017 auf die Stute aufmerksam. Ein Jahr später feierten die beiden ihr internationales Debüt beim Winter Equestrian Festival im März 2018. Ihre Partnerschaft trug schnell Früchte – mit Siegen in bedeutenden Wettbewerben, darunter der Longines Großer Preis von New York und der Preis von Nordrhein-Westfalen beim CHIO Aachen.
Ursprünglich hatte Ward geplant, mit HH Azur bei den Weltreiterspielen anzutreten. Doch nach einer Verletzung der Stute rückte Clinta als sein gewähltes Turnierpferd nach. Ward wurde offiziell in das US-Springreiterteam berufen, mit Clinta als eine seiner Schlüsselfiguren für das Turnier.
Clintas schneller Erfolg auf internationaler Ebene hat ihren Platz unter den Top-Springpferden gefestigt. Mit Ward reist sie nun als starke Anwärterin für das US-Team zu den Weltreiterspielen. Ihre jüngsten Erfolge und der wachsende Ruf deuten auf eine vielversprechende Zukunft im Sport hin.






