CDU Solingen schlägt Alarm: Schulen kämpfen mit prekären Arbeitsbedingungen und Personalmangel
Moritz WernerCDU Solingen schlägt Alarm: Schulen kämpfen mit prekären Arbeitsbedingungen und Personalmangel
Die Solinger CDU hat Alarm wegen der prekären Arbeitsbedingungen an den Schulen der Stadt geschlagen. Der jüngste Rücktritt einer Schulleiterin hat das Problem nun besonders deutlich gemacht. Die Partei kritisiert, dass die Schulverwaltungen chronisch unterbesetzt sind und mit steigenden Anforderungen kämpfen.
Der aktuelle Haushalt sehe nicht genug Personal für die anfallenden Verwaltungsaufgaben der Schulleitungen vor, heißt es. Die Berechnungsgrundlage für die Stellenstunden sei seit 2012 unverändert geblieben – obwohl sich der Arbeitsumfang seither massiv erhöht habe. Während der Pandemie mussten viele Schulleiter:innen die Büros sogar allein führen, obwohl dringend zusätzliche Unterstützung nötig gewesen wäre.
Die Personalausstattung wurde jedoch nicht an die wachsenden Herausforderungen angepasst. Hinzu kommen zusätzliche Belastungen durch Inklusion, internationale Klassen, Digitalisierung, steigende Schülerzahlen und Lehrkräftemangel. Die CDU fordert den Oberbürgermeister auf, sich intensiver mit den täglichen Problemen vor Ort auseinanderzusetzen.
Die Partei bleibt entschlossen, kurzfristige Lösungen für eine bessere Personalausstattung der Schulverwaltungen zu finden. Ziel sei es, den Schulen ausreichende Personalkapazitäten zu sichern – und keine Notbesetzung. Mit dem dringenden Appell zur Veränderung sollen die Schulbüros fit für künftige Anforderungen gemacht werden.






