21 March 2026, 06:02

CDU Solingen fordert mehr Macht für Ordnungsämter gegen wachsende Probleme

Weißer Polizeiwagen mit "Polizei"-Aufschrift auf einer Straße außerhalb der Stadt, umgeben von fließendem Verkehr, Gras und Bäumen.

CDU Solingen fordert mehr Macht für Ordnungsämter gegen wachsende Probleme

Die Solinger CDU fordert mehr Unterstützung für die Ordnungsämter, da Städte vor wachsenden Herausforderungen stehen. Probleme wie illegale Müllentsorgung, Vermüllung und Konflikte im öffentlichen Raum werden zunehmend schwerer zu bewältigen. Die Partei argumentiert, dass die bestehenden Gesetze dringend modernisiert werden müssen, um den kommunalen Behörden bessere Handlungsmöglichkeiten zu geben.

Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Solinger Stadtrat, betonte, dass die Ordnungsämter eine zentrale Rolle für die Sicherheit in den Kommunen spielen. Er verwies darauf, dass sich ihr Aufgabenbereich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert habe – von der Ahndung kleinerer Verstöße bis hin zur Bewältigung komplexer öffentlicher Auseinandersetzungen.

Die CDU schlägt vor, moderne Technologien wie gezielte Videoüberwachung an Brennpunkten einzusetzen, um Verstöße besser dokumentieren zu können. Dabei bestehe sie darauf, dass alle Maßnahmen datenschutzkonform umgesetzt werden. Zudem fordert die Partei klarere rechtliche Befugnisse für die lokalen Behörden, um gegen kurzfristige Verstöße vorzugehen, die oft nur schwer nachweisbar sind.

Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen, setzt sich die CDU für besseren Schutz in Konfliktsituationen ein. Die geplanten Gesetzesänderungen sollten ihrer Ansicht nach stärker an den praktischen Erfahrungen der Kommunen ausgerichtet werden. Ziel sei es, dass die neuen Regelungen wirksame Lösungen bieten – und keine bloße Theorie bleiben.

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Die CDU sieht die vorgeschlagenen gesetzlichen Anpassungen als notwendigen Schritt, um die Ordnungsämter zeitgemäß aufzustellen. Falls umgesetzt, könnten die Änderungen den Städten schärfere Instrumente an die Hand geben, um Probleme wie illegale Abfallentsorgung oder Fehlverhalten bei Veranstaltungen effektiver zu bekämpfen. Im Mittelpunkt stehe dabei weiterhin der Ausgleich zwischen Durchsetzungsfähigkeit und rechtlichen wie praktischen Erfordernissen.

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