CDU kritisiert intransparente Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen
Theo BauerCDU kritisiert intransparente Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen
Die CDU-Fraktion in Solingen hat die Pläne zur Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste im Gräfrather Rathaus kritisiert. Sie wirft dem Vorhaben mangelnde Transparenz bei der Finanzierung und dem Denkmalschutz vor. Zudem stellt die Partei die aktuelle Unterbringung der Solinger Kunstsammlung im alten Sparkassengebäude infrage.
Die CDU hat eine detaillierte Anfrageliste eingereicht, um offene Punkte rund um die Sanierung zu klären. Sie fordert Antworten zu den Finanzierungsmodalitäten und der langfristigen Tragfähigkeit des Projekts. Darüber hinaus besteht die Partei darauf, dass die Zukunft des Solinger Kunstmuseums geklärt werden muss, bevor eine Erweiterung des Zentrums für verfolgte Künste in Betracht gezogen wird.
Bürgermeister Tim Kurzbach hatte angedeutet, die Stadt könnte die Erweiterung ohne Einbindung der zuständigen Gremien finanzieren. Dies löste scharfe Kritik von Sebastian Haug, dem Vorsitzenden des Kulturausschusses, aus, der dem Bürgermeister vorwirft, Entscheidungen ohne Absprache mit den verantwortlichen Stellen zu treffen. Die CDU bezeichnete Kurzbachs Äußerungen als irreführend – insbesondere angesichts der noch ungelösten finanziellen und denkmalschützerischen Fragen.
Der Streit verdeutlicht die Spannungen im Planungs- und Genehmigungsprozess des Projekts. Mit ihren Anfragen will die CDU sicherstellen, dass vor weiteren Schritten vollständige Klarheit herrscht. Die Stadt steht nun unter Druck, die Finanzierung und den Denkmalschutz zu regeln, bevor es mit dem Vorhaben vorangeht.






