Burkina Faso entdeckt Bad Salzuflens Expertise in Wasser und Gesundheit
Charlotte WagnerBurkina Faso entdeckt Bad Salzuflens Expertise in Wasser und Gesundheit
Eine Delegation aus Burkina Faso besuchte kürzlich für eine Woche des internationalen Austauschs und Dialogs Bad Salzuflen. Die Gruppe, angeführt von Hamidou Belem, dem Kulturberater des Landesministers für Kultur, informierte sich vor Ort über die Expertise der Stadt in den Bereichen Wasserwirtschaft, Gesundheit und kulturelles Erbe.
Den Auftakt bildete eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte Bad Salzuflens. Die Stadtarchivarin Sonja Beinlich führte die Delegation durch die Gradierwerke und die Ausstellung Stadtgeschichten. Zudem besichtigten sie den Obernberger Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von fünf Millionen Litern, wobei Netzbetriebsleiter Marc Frodermann dessen Bedeutung für die lokale Wasserversorgung erläuterte.
Das GESUNDWERK Bad Salzuflen präsentierte die therapeutische Nutzung von Thermalwasser und gab der Gruppe einen direkten Einblick in seine Gesundheitsangebote. Die Delegation setzte sich aus Fachleuten für ländliche Entwicklung, Wasser- und Sanitärversorgung, Ernährungssicherheit, Stadtplanung und Gesundheit zusammen – ein Spiegel ihrer vielfältigen beruflichen Schwerpunkte.
Der Besuch fiel zusammen mit dem OWL Afrofestival 2025, das im September unter dem Motto Gemeinsam für gerechten Zugang zu Wasser stattfand. Organisiert vom Verein Africa Wakati in Kooperation mit AWO, DRK und Fairstival, endete die Veranstaltungsreihe mit einem Konzert des afrikanischen Künstlers Christian Bakotessa in der Wandelhalle.
Die Reise vertiefte die Beziehungen zwischen Burkina Faso und Bad Salzuflen, mit Fokus auf gemeinsame Herausforderungen in den Bereichen Wasserzugang, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung. Das Programm der Delegation betonte praktische Lösungsansätze und kulturelle Zusammenarbeit – und legte damit den Grundstein für künftige Austausche.






