20 April 2026, 22:02

Betrüger täuschen Polizei vor: Seniorin in Bielefeld mehrfach belästigt

Ein Mann im Anzug hält ein Smartphone, umgeben von Bildern verschiedener Heimschutzsysteme, was darauf hindeutet, dass er darauf zugreift, um sie zu überwachen oder zu steuern.

Betrüger täuschen Polizei vor: Seniorin in Bielefeld mehrfach belästigt

Betrüger geben sich als Polizisten aus: Seniorin in Bielefeld mehrfach Ziel von "Schock-Anrufen"

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Eine Frau aus Bielefeld ist wiederholt von Betrügern belästigt worden, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die Kriminellen nahmen erstmals 2022 Kontakt zu ihr auf und versuchten es erneut im Jahr 2025. Die Behörden warnen, dass solche "Schock-Anrufe" häufig ältere Menschen ausnutzen, indem sie emotionalen Druck oder Verwirrung ausüben.

Die Betrüger hatten die Frau erstmals 2022 angerufen und gaben sich als Ermittler aus. Obwohl sie sich wehrte, kontaktierten sie sie 2025 erneut. Die Polizei betont, dass Kriminelle oft zu denselben Opfern zurückkehren – besonders zu älteren Personen, die anfälliger für solche Manipulationen sein können.

Häufig geben sich die Täter als Beamte aus und fordern Geld oder Wertgegenstände wie Schmuck. Sie setzen auf Angst und Zeitdruck, um ihre Opfer zur Kooperation zu drängen. Die Behörden stellen klar: Echte Polizisten oder staatliche Stellen verlangen niemals am Telefon nach Zahlungen.

Um sich zu schützen, rät die Polizei, sofort aufzulegen, wenn ein unbekannter Anrufer behauptet, ein Amtsträger zu sein. Zudem sollten Angehörige ältere Verwandte und Nachbarn über diese Maschen aufklären. Weitere Tipps finden sich auf den Internetseiten der bundes- und landesweiten Kriminalprävention.

Der Fall der Bielefelderin zeigt, wie hartnäckig Betrüger vorgehen können. Durch Aufklärung und Wachsamkeit lässt sich das Risiko finanzieller Verluste verringern. Offizielle Hinweise und ein bewusster Umgang mit solchen Anrufen bleiben entscheidend, um Betrug zu verhindern.

Quelle