Berliner Staatsoper enthüllt spektakuläres Programm mit sechs Neuinszenierungen
Sophia WeberWas die Staatsoper für die nächste Saison geplant hat - Berliner Staatsoper enthüllt spektakuläres Programm mit sechs Neuinszenierungen
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden präsentiert ihr Programm für die kommende Spielzeit
Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin hat ihre Pläne für die anstehende Saison vorgestellt. Sechs Neuinszenierungen feiern Premiere – keine davon war bisher auf dieser Bühne zu sehen. Zudem will das Haus seine internationale Präsenz mit Gastspielen und Sonderveranstaltungen ausbauen.
Den Auftakt bildet Ende September Gaspare Spontinis La Vestale. Zu den Highlights zählt Engelbert Humperdincks selten aufgeführtes Werk Königskinder, das auf persönlichen Wunsch von Generalmusikdirektor Christian Thielemann ins Programm genommen wurde. Auch Giacomo Puccinis Manon Lescaut steht auf dem Spielplan.
Intendantin Elisabeth Sobotka betonte die emotionale Kraft der Oper, die das Publikum tief berühren und in ihren Bann ziehen könne. Thielemann lud unterdessen den Schauspieler Timothée Chalamet ein, dessen jüngste Äußerungen über die Oper in der Kunstszene für Diskussionen gesorgt hatten.
Im November 2026 kehren die Barocktage zurück – mit Francesco Cavallis La Calisto. Ein besonderer Höhepunkt folgt 2027: Zum 200. Todestag Ludwig van Beethovens wird seine Neunte Sinfonie aufgeführt.
Über Berlin hinaus plant das Ensemble Gastspiele in Shanghai sowie eine Tournee durch Japan und Taiwan.
Die neue Spielzeit der Staatsoper vereint frische Produktionen mit internationalen Auftritten. Von La Vestale bis Königskinder verbindet das Programm seltene Werke mit Publikumslieblingen. Die Gastspiele und Jubiläumsfeiern unterstreichen zudem das globale und historische Engagement des Hauses.