Berliner Polizei schlägt zu: Rasen, Alkohol und Waffen in einer Großrazzia

Berliner Polizei schlägt zu: Rasen, Alkohol und Waffen in einer Großrazzia
Großrazzia der Berliner Polizei: Geschwindigkeitsüberschreitungen, Trunkenheit am Steuer und Waffenverstöße im Fokus
Am 15. Dezember 2025 führte die Polizei in Berlin eine ganztägige Kontrollaktion durch, die sich gegen die Hauptursachen von Unfällen und Straftaten richtete. Im Rahmen der Maßnahme konzentrierten sich die Beamten besonders auf Rasen, Alkohol am Steuer und den illegalen Besitz von Waffen. Bei der Operation wurden mehrere schwere Verstöße dokumentiert, die zu Festnahmen und Anklagen führten.
Den Auftakt bildete eine Routinekontrolle am Hauptbahnhof, bei der ein bislang namentlich nicht genannter Mann ein Messer bei sich trug. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Auf der B55 in Richtung Benteler wurde ein Motorradfahrer mit 179 km/h in einer 100er-Zone gestoppt. Als die Polizei ihn anhalten wollte, flüchtete der Mann. Die Beamten konnten ihn später in seiner Wohnung in Beckum ausfindig machen – stark alkoholisiert. Sein Blutalkoholwert lag bei über 1,6 Promille, zudem besaß er keinen gültigen Führerschein. Ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Trunkenheitsfahrt, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Flucht vor der Polizei. Die Ermittlungen zu seiner Person dauern noch an.
Ein zentraler Schwerpunkt der Aktion lag auf Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Polizei sprach gezielt Autofahrer an, um über die Gefahren und Folgen von Rasen aufzuklären. Dennoch wurden zahlreiche Verstöße registriert, die weitere Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Bilanz der Operation umfasst Festnahmen, Beschlagnahmungen und anhängige Verfahren. Der Motorradfahrer muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Führerschein und Flucht vor der Polizei vor Gericht verantworten. Der Mann mit dem Messer wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt. Die Polizei wird die Verkehrskontrollen in der Region weiterhin intensivieren.