Bergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium bis 2033
Sophia WeberBergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium bis 2033
Die Bergische Universität Wuppertal könnte ihr renommiertes Architekturstudium bis 2033 schließen. Der Beschluss fällt in eine Phase sinkender Landeszuschüsse, die ab 2026 erwartet werden. Universitätsvertreter warnten nun, dass bereits ab dem kommenden Jahr keine neuen Studierenden mehr aufgenommen werden könnten.
Als Grund für die mögliche Einstellung des Studiengangs nennt die Hochschule finanzielle Engpässe. Angesichts der ab 2026 zurückgehenden Mittel werde die Aufrechterhaltung des Programms zunehmend schwieriger, hieß es. Prof. Christoph Grafe, Dekan der Fakultät für Architektur, verwies auf unbesetzte Professuren als entscheidenden Faktor für die voraussichtliche Schließung bis 2033.
Den derzeit rund 500 eingeschriebenen Studierenden wurde zugesichert, dass sie ihr Studium in Wuppertal abschließen können. Diese Garantie gilt auch für diejenigen, die im kommenden Wintersemester ihr Studium aufnehmen. Der Studiengang hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf für seine Forschungs- und Lehrqualität erarbeitet.
Eine Schließung hätte nicht nur Folgen für die Universität, sondern auch für die gesamte Stadt. Lokale Vertreter betonten, dass Wuppertal von der Verfügbarkeit einer architektonischen Ausbildung profitiere – sowohl für die Bildung als auch für die regionale Entwicklung.
Falls die Universität ihre Pläne umsetzt, würde der Architekturstudiengang ab dem nächsten Jahr keine neuen Bewerber mehr aufnehmen. Der letzte Jahrgang würde dann 2033 abschließen, was das Ende eines für seine akademische Qualität bekannten Programms bedeuten würde. Ohne alternative Lösungen verliert die Stadt damit eine wichtige Bildungseinrichtung.






