Bergisch Gladbach kauft Industrieareal für zukünftige Stadtentwicklung
Sophia WeberBergisch Gladbach kauft Industrieareal für zukünftige Stadtentwicklung
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Gelände an der Sander Straße 37–47 erworben. Der Kauf markiert einen wichtigen Schritt bei der Neugestaltung des Gebiets, das in den vergangenen zehn Jahren erhebliche Veränderungen durchlaufen hat. Die Verantwortlichen planen, die Öffentlichkeit kontinuierlich über den Fortschritt des Projekts zu informieren.
Das Grundstück war einst ein Industrielager, wurde jedoch in den letzten zehn Jahren schrittweise in eine gemischte gewerbliche Nutzung umgewandelt. Zwischen 2021 und 2023 entstanden auf Teilen des Areals Logistikflächen für ein lokales E-Commerce-Unternehmen, betreut von der Bergische Immobilien GmbH. Nun hat die Stadt die Eigentumsrechte übernommen – die endgültige Übertragung steht jedoch noch unter dem Vorbehalt, dass das Gelände geräumt und frei von Altlasten übergeben wird.
Die Abrissarbeiten laufen bereits nach Maßgabe eines detaillierten geotechnischen Gutachtens und eines strukturierten Rückbauplans. Fachgutachter begleiten die Maßnahmen, um die Hangstabilität zu gewährleisten und angrenzende Grundstücke zu schützen. Der Verkäufer bleibt für die vollständige Durchführung des Abrisses und die Erfüllung aller Auflagen verantwortlich.
Das Gelände fällt unter § 34 des Baugesetzbuchs und ist als unbeplanter Innenbereich eingestuft. Sobald die Stadt das Areal vollständig übernommen hat, wird über die künftige Nutzung entschieden – unter den Optionen befindet sich auch der Bau einer Grundschule.
Der Kaufpreis wird erst nach vollständiger Räumung und Einhaltung aller Vorgaben in voller Höhe gezahlt. Anschließend gehen alle Rechte und Pflichten auf die Stadt über. Bergisch Gladbach hat sich zu Transparenz verpflichtet und wird die Öffentlichkeit während der weiteren Entwicklung regelmäßig auf dem Laufenden halten.






