Bayer Leverkusen blockt Julian Brandts Rückkehr – warum der BVB-Star nicht zurückkehrt
Moritz WernerLeverkusen: Keine Rückkehr für Brandt - Havertz bleibt Thema - Bayer Leverkusen blockt Julian Brandts Rückkehr – warum der BVB-Star nicht zurückkehrt
Bayer Leverkusen schließt Rückkehr von Julian Brandt in diesem Sommer aus
Bayer Leverkusen hat eine mögliche Rückkehr von Julian Brandt in diesem Sommer kategorisch ausgeschlossen. Der deutsche Mittelfeldspieler, der derzeit bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, wird den Verein am Ende der Saison ablösfrei verlassen. Sportdirektor Simon Rolfes begründete die Entscheidung mit früheren Äußerungen Brandts sowie den aktuellen Prioritäten des Clubs.
Brandt war 2019 für 25 Millionen Euro von Leverkusen zu Dortmund gewechselt. In sieben Jahren beim BVB absolvierte er 297 Spiele, erzielte 56 Tore und bereitete 68 Treffer vor. Sein einziger großer Titel mit den Schwarz-Gelben war der DFB-Pokal 2021. In dieser Saison kam er auf 32 Einsätze, in denen er zehn Tore schoss und drei Vorlagen gab.
Obwohl sein Vertrag noch bis 2026 läuft, wird Brandt nicht verlängern – bedingt durch die finanzielle Umstrukturierung Dortmunds und seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung im Ausland. Medienberichte bringen ihn mit einem Wechsel zu FC Barcelona oder Arsenal in Verbindung, auch Leverkusen war zeitweise als mögliche Station im Gespräch. Rolfes schloss eine Rückkehr jedoch aus und verwies auf Brandts frühere Aussage, er könne in Leverkusen keine Titel gewinnen. Zudem hob der Sportdirektor die Entwicklung des jungen Flügelspielers Ibo Maza als Grund für einen Neuanfang hervor.
Während eine Rückkehr Brandts damit vom Tisch ist, zeigt sich Leverkusen offen für Gespräche über Kai Havertz. Der bei Arsenal spielende Stürmer, der einst aus der Leverkusener Jugend stammt, könnte eine Option für die Zukunft sein.
Brandts Abschied aus Dortmund markiert das Ende einer siebenjährigen Ära, in der er 48 Länderspiele für Deutschland bestritt – sein letzter Einsatz datiert von November 2024. Leverkusens Haltung zu einer Rückkehr des 28-Jährigen bleibt eindeutig, doch für Havertz könnte sich eine Tür öffnen. Der Fokus des Clubs liegt nun auf der Förderung junger Talente sowie der Prüfung möglicher Verstärkungen.