Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

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Ein Fledermaus und Teile davon auf Papier gedruckt mit Text unten.

Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

Batteriezellenproduktion – 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

Batteriezellenproduktion – 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK

Die Bundesregierung investiert rund 170 Millionen Euro in die Batteriezellenproduktion und andere Schlüsseltechnologien in ehemaligen Kohlerevieren. Die Mittel, bereitgestellt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sollen den wirtschaftlichen Wandel vorantreiben und neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Initiative ist Teil des ausgeweiteten STARK-Programms, das nun auch investitionsbasierte Unternehmensförderung umfasst. Laut Behörden werden die ersten genehmigten Projekte weitere private Investitionen mobilisieren und die regionale Wirtschaft stärken.

Das STARK-Programm wurde 2024 erweitert, um investitionsgetriebenes Wachstum zu fördern. Sein Ziel ist die Schaffung neuer wirtschaftlicher Werte, die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die Stärkung der technologischen Unabhängigkeit Deutschlands angesichts globaler Herausforderungen. Die erste Welle der bewilligten Vorhaben lenkt Bundesmittel in drei zentrale Projekte: eine Batterierecycling-Anlage im rheinischen Revier, eine Produktionsstätte für Lithiumsalze in Mitteldeutschland und ein Werk für stationäre Energiespeichersysteme in der Lausitz.

Regionale Verantwortliche begrüßen die Initiative. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte ihre Bedeutung für die Ansiedlung von Unternehmen im Rheinischen Revier und im Ruhrgebiet. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff lobte die Bundesförderung für das AMG-Lithium-Projekt in Bitterfeld-Wolfen als entscheidend für die Zukunft der Region. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hob hervor, wie das Programm acs Coating Systems GmbH in Wilhelmshaven unterstützt – zugunsten lokaler Arbeitsplätze und Produktion. Die Bundesländer mit ehemaligen Kohlestandorten sind aktiv in die Projektauswahl und die Begleitung der Unternehmen vor Ort eingebunden. Die Bundesförderung soll Gesamtinvestitionen von etwa 600 Millionen Euro anstoßen und rund 600 neue Stellen schaffen. Rheinland-Pfalz’ Ministerpräsident Alexander Schweitzer, der 2025 die Ministerpräsidentenkonferenz leitete, unterstrich zudem die Wichtigkeit solcher Maßnahmen für die Modernisierung der Infrastruktur und den Abbau von Bürokratie, um den Wandel zu beschleunigen.

Die 170 Millionen Euro Bundesmittel fließen in drei zentrale Vorhaben: Batterierecycling, Lithiumproduktion und Energiespeicherung. Zusammen mit privaten Investitionen soll die Initiative Gesamtinvestitionen von 600 Millionen Euro und etwa 600 neue Arbeitsplätze generieren. Die Landesregierungen werden Unternehmen weiterhin bei der Umsetzung der Projekte in den ehemaligen Kohleregionen unterstützen.