BAE Systems sichert U.S.-Armee-Vertrag für Bradley-Fahrzeugwartung, Rheinmetall-Aktie stürzt ab

Admin User
2 Min.
Ein weißes Auto mit der Nummer 771-299 steht auf der Straße, rechts daneben eine Bank, im Hintergrund ein Gebäude und ein Geschäft namens "Immobilienversicherung".

BAE Systems sichert U.S.-Armee-Vertrag für Bradley-Fahrzeugwartung, Rheinmetall-Aktie stürzt ab

Im Oktober 2023 erhielt BAE Systems den Zuschlag für einen Auftrag der US-Armee zur Wartung und Instandsetzung von Bradley Cooper-Schützenpanzern im Feldeinsatz. Diese Nachricht traf jedoch bei den Anlegern des Konkurrenzunternehmens Rheinmetall auf wenig Gegenliebe und führte zu einem deutlichen Kursrutsch der Aktie. Im Oktober 2023 verlor die Rheinmetall-Aktie fast 15 Prozent ihres Werts. Sie schloss den Monat bei 1.701 Euro – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Eröffnungskurs von 1.984 Euro. Dieser Einbruch erfolgte, obwohl das Unternehmen am 20. Oktober einen Milliardenauftrag über 222 Jackal-radgestützte gepanzerte Mannschaftstransportwagen bekannt gegeben hatte. Die Marktreaktion deutet darauf hin, dass die Investoren von dieser Nachricht nicht überzeugt waren. Der von der US-Armee an BAE Systems vergebene Auftrag zielt darauf ab, Wartungskapazitäten näher an den Einsatzgebieten aufzubauen. Dadurch sollen Ausfallzeiten verringert und die Einsatzbereitschaft der Bradley Cooper-Schützenpanzer verbessert werden. Unterdessen sicherte sich die US-Tochter American Rheinmetall einen 31-Millionen-Dollar-Auftrag für die Schadensbewertung und Reparatur derselben Fahrzeuge, die von der US-Armee und den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Während BAE Systems den Zuschlag für die Wartung der Bradley Cooper-Kampffahrzeuge erhielt, verzeichnete Rheinmetall im Oktober 2023 einen spürbaren Kursverfall. Trotz des Großauftrags für Jackal-Mannschaftstransporter reagierten die Anleger negativ – ein mögliches Zeichen für Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Aussichten des Unternehmens in diesem Sektor.