Audi setzt auf Schienentransport und Recycling für klimaneutrale Zukunft
Theo BauerAudi setzt auf Schienentransport und Recycling für klimaneutrale Zukunft
Audi treibt seine Pläne voran, die Emissionen in allen Unternehmensbereichen zu senken. Der Automobilhersteller hat ehrgeizige Ziele für Nachhaltigkeit in Produktion, Logistik und Recycling gesetzt. Dazu gehören der Umstieg auf den Schienentransport sowie die Reduzierung von Kunststoffen in Verpackungen.
Bereits 2017 stellte Audi alle Lieferungen innerhalb Deutschlands auf CO₂-neutral um – dank des Ecoplus-Service von DB Cargo. Nun will das Unternehmen den Schienentransport für die Auslieferung von Fahrzeugen ausbauen, angetrieben durch erneuerbare Energien. Der Transport fertiger Fahrzeuge verursacht derzeit dreimal höhere Emissionen als die eingehende Logistik der Marke.
Durch die Verlagerung von Batterietransporten auf die Schiene spart Audi jährlich 3.800 Tonnen CO₂ ein. Zudem plant das Unternehmen, den Kunststoffverbrauch in der Teileverpackung um 500 Tonnen pro Jahr zu halbieren. Die Zusammenarbeit mit Logistikpartnern hilft dabei, Lieferkettenstörungen zu minimieren, ohne die Umweltziele aus den Augen zu verlieren.
Ab 2026 wird Audi ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge produzieren. Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, ausgediente BEVs zu recyceln. Diese Maßnahmen sind Teil eines übergeordneten Ziels, die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus bis 2025 um 30 Prozent zu reduzieren – mit langfristiger CO₂-Neutralität als Endvision.
Der Umstieg auf Schiene und erneuerbare Energien verringert die Emissionen in der Logistik. Recycling und die reine E-Produktion werden den CO₂-Fußabdruck von Audi weiter verkleinern. Diese Schritte sind Bestandteil einer klaren Strategie, um die eigenen Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu erfüllen.
